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„4_Delay“ kommt bei der Musikzeit in der Burg ganz ohne Bühnenshow und Lichteffekte aus

Heiße Hits der 60er und 70er hinter kühlenden Mauern

Coppenbrügge (gro). Begeistert feierten die gut einhundert Besucher die Band „4_Delay“ gestern für ihre einfache, schnörkellose und hightechfreie Musik, die sie im Rahmen der Neuauflage der „Musikzeit in der Burg“ präsentierten. Da gab es keine große Bühnenshow, keine knalligen Lichteffekte, keinen Bass, der die Musik und den Gesang in den Hintergrund drängte, da gab es nur schöne und schwungvolle Musik-Erinnerungen an die guten alten 60er und 70er. Handgemacht und original präsentiert wurden die nach einem gut besuchten Gottesdienst im Burginnenhof durch die Band „4_Delay“ aus Bodenwerder mit Eike Jago, Thorsten Kramer, Moritz vom Ende und Bandleader Kai Gosse.

veröffentlicht am 20.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

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In Coppenbrügge seien sie zum ersten Mal, verriet Kai, und „da ich Geschichte studiere und wir Musik hier in einer geschichtsträchtigen Umgebung präsentieren, fühlen wir uns hier wohler als in einer Techno-Disko“. „Twist and shout“, „Bad moon rising“, „Rockin’ all over the world“ und natürlich angesichts des tollen Sommerwetters und des Tages „Beautiful Sunday“ erklangen. Trotz der schwindelerregenden Temperaturen von bis zu 34 Grad hielt die Band für gut drei Stunden durch.

Und das Publikum? Es war begeistert. „Das weckt Erinnerungen, und bei dem Wetter und dann hier im Schatten der Burgmauer – einfach prächtig“, schwärmte Doris Bischke aus Bisperode. „Das ist meine heiß geliebte Musik von früher“, so Marie-Luise Düwel, und „selbst bei den Temperaturen wie in Afrika werde ich hier bis zum Schluss durchhalten“. Neben ihr saß der dreizehn Jahre junge Enkel Jannes. Sein Statement: „Ist schon eine tolle Musik, aber die Stimmung müsste noch toller sein.“ Ein langes „Oooooh“ der in der Nähe sitzenden Älteren führt zu allgemeinem Gelächter und dann fiel noch der Satz: „Naja, das wird er noch erfahren, wenn er so alt ist wie wir“ – und nun lächelte auch Jannes.

Schnörkellos und hightechfrei: „4_Delay“ in der Coppenbrügger Burg.

Foto: gro

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