weather-image

Auch nach über einem Jahr gibt es noch keine konkreten Ergebnisse

Hat der Sportplatz noch eine Zukunft?

OLDENDORF. Die Zukunft des Sportplatzes Oldendorf hängt immer noch in der Schwebe. „Es ist im Moment nicht erkennbar, wie es weitergeht, sagt Ortsbürgermeister Eckhard Füllberg (CDU). Wie wir berichteten, hatte sich der hiesige Sportverein TSV Benstorf-Oldendorf aufgelöst.

veröffentlicht am 25.08.2016 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:19 Uhr

270_0900_20329_lkcs103_ms_2408.jpg

Autor:

Maike Lina Schaper
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Seit der Verein die Nutzungsrechte samt Unterhaltungspflicht zum 30. Juni 2015 gekündigt hatte, wird der Platz nur noch sporadisch gepflegt. Unter dem Rasen wühlen die Maulwürfe, auf der Aschenbahn sprießt das Gras und auch im Sand des Volleyballfeldes hat das Unkraut seine Wurzeln geschlagen.

Die Brache des Sportplatzes ist aber nicht nur für sportbegeisterte Oldendorfer und Benstorfer ein Manko, auch die Kinder der benachbarten Grundschule müssen wegen des schlechten Pflegezustandes Abstriche in ihrem Sportunterricht machen. Den Platz können sie nicht benutzen. „Zu gefährlich“, sagt Schulleiter Hans-Werner Ahrens. Die Teilnahme an den Bundesjugendspielen ist für die Kinder auch nicht drin. Sport machen die Grundschüler in der benachbarten Halle. Die ist zwar in Ordnung und größer als die Halle an der Salzhemmendorfer Grundschule, aber trotzdem kein Vergleich zum Sport bei schönem Wetter auf einem richtigen Platz. Nicht schön, finden auch die Lehrer der Grundschule im Saaletal. Der Schulleiter macht aber niemandem einen Vorwurf. Er hofft darauf, dass sich bald eine Lösung findet, selbst wenn es nur eine kleine ist. Zumindest die Möglichkeit zur Leichtathletik sollte mittelfristig gegeben sein. Eine 50-Meter-Aschenbahn, Platz für Weitsprung und Weitwurf. Voraussichtlich könnte auch das Volleyballfeld mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins der Grundschule wieder flottgemacht werden.

In Salzhemmendorfs Gemeindeverwaltung wartet man noch darauf, dass eine Lösung aus den Ortschaften selbst kommt. Doch schon vor über einem Jahr wusste man in Oldendorf, dass etwas getan werden muss, um den Platz dauerhaft zu erhalten. „Wir müssen jetzt mal kreativ werden, denn sonst geht alles den Bach runter“, mahnte Erika Rasch (Aktive Bürger) während einer Ortsratssitzung im Juli 2015 mit Nachdruck an. „Wir haben nichts für die Jugendlichen, nicht mal einen Bolzplatz.“ Ortsratskollege Oliver Schönberg (ebenfalls Aktive Bürger) stimmte mit ein und warnte: Wenn die Oldendorfer das Sportplatzgelände aufgäben, dann gehe es infrastrukturell mit dem Ort weiter bergab. Verschiedene Vereine im Flecken hatten seither ihr Interesse am Erhalt des Platzes signalisiert. Nur aktiv getan wurde bisher noch nichts. „Zur Ferienzeit ist nicht viel passiert“, sagt Füllberg. Der Ortsbürgermeister glaubt, dass nach der anstehenden Kommunalwahl am 11. September wieder mehr Bewegung in das Thema Sportplatz Oldendorf kommen wird.

Das Volleyballfeld lädt bei schönem Wetter zum Spielen ein, doch auch hier hat sich das Unkraut schon breitgemacht.


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt