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Kostendeckungsgrad liegt bei 72,4 Prozent / Karsten Appold (Grüne): Noch mehr Werbung machen

Gutes Ergebnis fürs Hallenbad

SALZHEMMENDORF. Mit dem Kostendeckungsgrad seines Hallenbades von immerhin 72,4 Prozent liegt Salzhemmendorf sehr gut im Vergleich mit anderen Bädern. Das stellte jetzt Karsten Appold (Grüne) bei der Vorstellung der Kostenrechnung für das vorige Jahr in der jüngsten Ratssitzung fest. Das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsrechnung weist bei Gesamtkosten von 143 832,60 Euro und Erlösen von 104 106,03 Euro eine Unterdeckung von 39 726,57 Euro aus.

veröffentlicht am 06.10.2017 um 14:18 Uhr

Das Hallenbad in Salzhemmendorf hat einen Kostendeckungsgrad von 72,4 Prozent und schneidet damit im Vergleich zu anderen Bädern sehr gut ab. Foto: Wal
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Angesichts der Annahme des öffentlichen Bades appellierte Appold, noch mehr Werbung für die Einrichtung zu machen. Auch die Betriebsabrechnung der Friedhöfe in Salzhemmendorf wurde dem Rat zur Kenntnis gegeben. Hier weist das Ergebnis bei Gesamtkosten von 146 609,25 Euro und Erlösen von 118 183,43 Euro eine Unterdeckung von 28 425,82 Euro aus. Der Kostendeckungsgrad beträgt damit 80,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist somit eine leichte Verbesserung des Deckungsgrades um +5,1 Prozentpunkte zu verzeichnen. Die in der Gebührenbedarfsberechnung angestrebte Kostendeckung wurde im Berichtsjahr nicht erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr sind erneut um 16 905,14 Euro geringere Erträge zu verbuchen. Gleichzeitig wurde jedoch die Kostenseite um insgesamt 32 397 Euro reduziert, sodass trotzdem eine Verbesserung des Ergebnisses erreicht werden konnte.

Im Betriebsbereich Abwasserbeseitigung wurde von der Verwaltung ebenfalls die Betriebsabrechnung 2016 für die kostenrechnenden Einrichtungen erstellt. Diese Betriebsabrechnung schließt mit einer Kostenüberdeckung in Höhe von 207 885,82 Euro ab.

Auch in diesem Jahr wurde vom Flecken ein Antrag auf Bedarfszuweisungen beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport gestellt, wie die Verwaltung mitteilte. Dem wurde mittlerweile stattgegeben. Danach erhält der Flecken für dieses Jahr eine Zuweisung in Höhe von 570 000 Euro zum Abbau des aufgelaufenen strukturellen Defizits. Im nächsten Jahr soll jedoch verbindlich das mittelfristig erwartete Defizit von maximal 469 200 Euro eingehalten werden, so Verwaltungschef Clemens Pommerening. Für 2019 sei ein Haushaltsausgleich vorgesehen.

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