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Gemeindewandertag Salzhemmendorf findet wieder großen Anklang

Gut funktionierenden Gemeinschaft

veröffentlicht am 18.09.2016 um 18:21 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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SALZHEMMENDORF / OLDENDORF. Ein gelungenes Beispiel einer gut funktionierenden Gemeinschaft ist alljährlich der Gemeindewandertag Salzhemmendorf, den der Flecken zusammen mit den örtlichen Heimat- und Verkehrsvereinen ausrichtet. Mitglieder vieler Vereine bringen sich auf unterschiedliche Weise ein – sie arbeiten Wanderstrecken aus, kaufen im Vorfeld jede Menge Steaks, Bratwurst und Getränke, kochen Suppen, backen Kuchen, schnippeln Salate, schleppen Tische und Sitzbänke oder stehen stundenlang am Grill, um nur einige wichtige Arbeiten dieser Groß-Veranstaltung zu nennen.

„Das Beste aber ist, dass man die Leute nicht lange bitten muss“, betonte Lutz Jaenicke gestern bei der Abschlussveranstaltung des „12. Gemeindewandertages“ vor der Kirche Oldendorf. Ohne das Engagement der Vereine wäre der Wandertag nicht zu dem geworden, was er heute ist – nämlich zu einer über die Gemeindegrenzen hinausgehenden beliebten Veranstaltung, so der Salzhemmendorfer Sprecher der Heimat- und Verkehrsvereine. Auch diesmal waren wieder Wanderer aus den Regionen Elze und Hameln mit von der Partie. Beispielsweise neun Mitglieder des Wandervereins Hameln-Weserbergland. „Wir sind von Anfang dabei, weil Wandern einfach Spaß macht, und uns außerdem die Abschlussveranstaltung mit all dem guten Essen prima gefällt“, so Leiterin Rose Lindemeier. Die ältesten Wanderer aus Hameln waren diesmal weit über 70, der jüngste Teilnehmer zehn Jahre alt.

Insgesamt hatten am gestrigen Sonntag für den Sternmarsch gut 300 Wanderer beinah jeden Alters die Wanderschuhe geschnürt: Erwachsene, Jugendliche und Kinder. 70 von ihnen haben die ausgearbeiteten Strecken mit dem Fahrrad erkundet. Ebenso wie die fünf geführten Wanderstrecken waren auch die beiden Radstrecken vorher von Vereinsmitgliedern erkundet und auf Sicherheit überprüft worden. „Wir wollen ja schließlich, dass alle gesund und munter am Zielort angekommen“, sagte Wilhelm Sander mit einem Schmunzeln. Der 78-Jährige ist einer der ältesten Wanderführer des Gemeindewandertages und von Anfang an dabei. „Weil es Spaß macht, etwas für die Gemeinschaft zu tun“, lautet sein Motto. Aber auch für die anderen Helfer ist das Gemeinschaftsgefühl der Motor ihres Engagements. „Alle machen mit, besser geht es nicht“, freute sich denn auch Thomas Hampe, der mit seinen „Kumpels“ vom „Männerspocht“ eine Suppe aus 17 Kilogramm Kürbissen gekocht hatte. Federführend für die Organisation der Abschlussveranstaltung war der Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege Oldendorf, der in Zusammenarbeit mit anderen örtlichen Vereinen für einen geselligen Ausklang des Wandertages sorgte. „Viele machen mit, alles läuft wie am Schnürchen“, betonte Erika Rasch, die Vereinsvorsitzende.

2 Bilder
Die Abschlussveranstaltung vor der Kirche Oldendorf.


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