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Osterwaldbühne glänzt mit dem kleinen Horrorladen

Gruseleffekte mit Gänsehaut-Garantie

OSTERWALD. Am Wochenende war Premiere des Kult-Musicals „Der kleine Horrorladen“. Fazit: Eine fast ausverkaufte Vorstellung, 550 begeisterte Besucher, eine grandiose Leistung der Laiendarsteller, fesselnde Bühnenbilder, lang anhaltender Applaus und am Schluss viele positive Rückmeldungen aus dem Publikum.

veröffentlicht am 03.09.2018 um 15:55 Uhr

Gierig: „Audrey II“ – die fleischfressende Pflanze. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Die „Kleine Hexe“ ist auf ihrem Besen entschwunden, und auch Familie Marcipane aus dem Abendstück „Maria, ihm schmeckt's nicht“ hat sich von der Osterwaldbühne verabschiedet. Der Trubel geht dennoch weiter, denn ein drittes Stück steht derzeit auf dem Spielplan der Sommersaison. Am Wochenende war Premiere des Kult-Musicals „Der kleine Horrorladen“. Fazit: Eine fast ausverkaufte Vorstellung, 550 begeisterte Besucher, eine grandiose Leistung der Laiendarsteller, fesselnde Bühnenbilder, lang anhaltender Applaus und am Schluss viele positive Rückmeldungen aus dem Publikum. „Das war super. Das Stück wurde mit großer Leidenschaft der Darsteller auf die Bühne gebracht“, urteilte beispielsweise Landrat Tjark Bartels. Salzhemmendorfs Gemeindebürgermeister Clemens Pommerening und Osterwalds Ortsbürgermeister Torsten Hofer schwärmten ebenfalls. Ihr Statement: „Das war professionell.“ Damit könnten sich die Osterwalder auch auf einer großen Bühne sehen lassen, ergänzte eine Besucherin.

Unter der Regie von Claudia Höflich sowie Marc Telgheder und unter musikalischer Leitung von Sonja Bittner wurde eine spannende Inszenierung mit viel Gesang auf die Bühne gebracht – unterstützt durch eine Band, die sich eigens für den Horrorladen gegründet hatte (wir berichteten). Die urkomische Handlung nach dem Buch und den Liedtexten von Howard Ashman wird gespickt mit vielen Gruseleffekten. Gänsehaut ist garantiert. Besonders dann, wenn der sadistisch veranlagte Zahnarzt Orin Scrivello (herrlich garstig in der Rolle Martin Prüße) blutig und zerlegt in dem riesigen Schlund von Audrey II verschwindet.

Zum Inhalt: Seymour (super gespielt von Torsten Hartwich), ein überaus schüchterner junger Mann, stellt im Blumenladen seines Chefs Mr. Mushnik eine seltsame Pflanze auf. Seymour nennt sie nach seiner Kollegin Audrey (charmant gespielt von Claudia Höflich), die er aus der Ferne anhimmelt, „Audrey II“. Was er nicht weiß: In dem Gewächs stecken teuflische Absichten. Die Kundschaft kommt in Strömen, um das eigentümliche Pflänzchen beim Wachsen zu beobachten. Aus dem armen Ladenbesitzer Mushnik (Marc Telgheder in Bestform) wird schnell ein reicher Mann. Durch einen Zufall erfährt Seymour, dass seine Blume nicht Licht und Wasser zum Wachsen braucht, sondern Blut und Fleisch. Vorzugsweise Menschenfleisch! Zunächst füttert er sie mit Blut aus seinen Fingern. Die Pflanze wird dicker und größer – ebenso ihr Hunger. Sie brüllt nach immer mehr Fleisch. Und sie bekommt es!


Tickets: „Der kleine Horrorladen“ steht noch sechsmal auf dem Spielplan – am 7. und 8. September sowie am 14. und 15. September, jeweils um 19.30 Uhr. Karten können über die Ticket-Hotline 05153/96069 und online unter www.osterwaldbuehne.de bestellt werden.



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