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Pater Josef Marx in Ruiz de Montoya an einem Herzinfarkt verstorben / Seit 1965 als Missionar im Regenwald

Grundstein für sein Lebenswerk einst in Bisperode gelegt

Bisperode/Hameln/Ruiz de Montoya (sto). Seit 1965 lebte er als Steyler Missionar im Regenwald Argentiniens, wo er sich für arme Bevölkerungsschichten einsetzte und als Padre José für ihre Rechte kämpfte. Vor wenigen Tagen ist der für sein Wirken weltweit bekannt gewordene Pater Josef Marx in Ruiz de Montoya an einem Herzinfarkt verstorben und wurde dort bereits beigesetzt. Der Grundstein für sein Lebenswerk war einst in Bisperode gelegt worden.

veröffentlicht am 05.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

Pater Marx †
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Nach dem Krieg fand die Familie des 1934 im oberschlesischen Deutsch Rasselwitz geborenen Josef Marx eine neue Heimat in Bisperode. Er und sein jüngerer Bruder besuchten die Volksschule in Bisperode.

„Unser Lehrer Wilhelm Eppers hat uns mit Hartnäckigkeit ins Studium geschubst“, erinnert sich Georg Marx. Nach dem Studium habe sein Bruder die Priesterlaufbahn eingeschlagen, und 1961 sei er dann zum Priester geweiht worden.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Mexiko ging Josef Marx als Missionar nach Argentinien, wo er sich besonders für die Guaranis, die indianischen Ureinwohner, einsetzte. Er ließ Schulen und Krankenhäuser bauen und gründete außerdem die zweisprachigen Schulen der Indianer, um nur einiges zu nennen.

Seine Verbindung zu seiner Heimat Bisperode und zur Kirchengemeinde St. Augustinus in Hameln hielt Josef Marx durch regelmäßige Besuche und Vorträge in der Kolpingsfamilie aufrecht.

Der letzte Besuch fand 2007 statt. „Wir haben Josef Marx als liebenswerten Menschen kennen gelernt. Er war ein unermüdlicher Arbeiter im Weinberg des Herrn“, so Rudolf Thiel, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie.



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