weather-image
16°

Rathaus, Kindergarten, Pfarramt und evfa sollen neue Heizungsanlage erhalten

Grünes Licht für das Quartierskonzept

COPPENBRÜGGE. Freundlich ausgedrückt, würde man wohl sagen: „Sie sind in die Jahre gekommen“. Entschieden drastischer heißt es allerdings in der Begründung einer Beschlussempfehlung der Verwaltung, sie seien „komplett veraltet, uneffizient und abgängig“ und müssten innerhalb der nächsten zwei Jahre erneuert werden.

veröffentlicht am 22.08.2017 um 19:03 Uhr

Avatar2

Autor

Burkhard Reimer Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Es geht um die Heizungsanlagen für das Rathaus, den Kindergarten Niederstraße, das Evangelische Pfarramt sowie das Evangelische Familienzentrum („evfa“). In eben dessen Räumen hatten sich die Mitglieder des Coppenbrügger Ratsausschusses für Bauwesen, Umweltschutz, Gemeindeentwicklung und Infrastruktur getroffen, um sich unter anderem über ein „Integriertes energetisches Quartierskonzept“ für das Quartier „Rathaus Coppenbrügge“, informieren zu lassen, das die genannten Gebäude umfasst.

Referent war Dorian Maerten von der in Hameln ansässigen Klimaschutzagentur Weserbergland gGmbH. Im Rahmen des Quartierskonzepts sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die genannten, in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinanderstehenden Gebäude künftig auf effiziente Weise beheizt und mit Strom versorgt werden könnten. Der Begriff „effizient“ beinhaltet dabei sowohl die Anforderungen „umweltfreundlich“ als auch „energiesparend“. Zum Stichwort „kostengünstig“ erläuterte der Referent, dass die reine Ausarbeitung des Quartierskonzepts für den Flecken Coppenbrügge „kostenneutral“ ausfallen werde. Der finanzielle Aufwand in Höhe von rund 16 000 Euro werde zu 85 Prozent durch Zuschüsse abgedeckt. 65 Prozent kommen dabei aus einem speziellen Förderprogramm der Kreditanstalt für den Wiederaufbau (KfW) und 20 Prozent von Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (N-Bank). Die restlichen 15 Prozent könnten in Form kommunaler Eigenarbeit, etwa durch die Lieferung benötigter Daten, erbracht werden. Auch sei Coppenbrügge in keiner Weise gezwungen, die Ergebnisse des Konzepts ganz oder auch nur in Teilen tatsächlich umzusetzen, könne aber jederzeit darauf zurückgreifen, fügte Maerten hinzu.

Die Ausschussmitglieder sprachen sich einstimmig für das Quartierskonzept aus.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?