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Bau der Umgehungsstraße sorgt im kommenden Jahr für erhebliche Belastungen

Grüne fordern kürzere Umleitungen

COPPENBRÜGGE/DÖRPE. Der Bau der Umgehungsstraße sorgt für Unmut – weniger der Bau an sich, dafür aber die im kommenden Jahr damit verbundenen kilometerlangen Umleitungen. So wird beispielsweise die Landesstraße 422 zwischen Coppenbrügge und Dörpe voll gesperrt. Das wollen die Coppenbrügger Grünen so nicht hinnehmen.

veröffentlicht am 02.10.2018 um 15:39 Uhr
aktualisiert am 02.10.2018 um 17:00 Uhr

Die 2019 im Verlauf des Baus der Umgehungsstraße geplanten Umleitungen und die Komplettsperrung der L 422 rufen nun die Grünen im Ortsrat Coppenbrügge und im Gemeinderat Coppenbrügge hervor. Der Ärger ist so groß, dass die Coppenbrügger Grünen einen Antrag in den Ortsrat eingebracht haben. Das Ziel: Die Verwaltung soll aktiv werden und sich dafür einsetzen, dass kürzere Umleitungen eingerichtet werden.

„Wir sind gerade auch von älteren Bürgern angesprochen worden, denen die möglichen Schleichwege zu eng, zu kurvig und zu gefährlich sind. Die Bürger würden es zudem als ein Unding empfinden, nun über Monate hinweg zu ihren Nahversorgern in Coppenbrügge, die maximal drei Kilometer entfernt sind, nun einen Umweg von jeweils 40 Kilometer hin und 40 Kilometer zurück fahren zu müssen. Es gebe Geschäfte, Freiberufler und Firmen in Dörpe, die dann über Monate hinweg 40 Kilometer weiter weg sind. Das könne schon an die wirtschaftliche Substanz gehen. „Das geht gar nicht“, ärgert sich der Grüne Ratsherr Ludwig Krückeberg. Und Lidia Ludwig aus dem Ortsrat ergänzt: „Der an sich schon lange Weg der vielen Pendler morgens nach und abends aus Hannover kann bis zu einer Stunde und 20 Minuten länger werden. Das ist ausgesprochen ärgerlich und eine Zumutung, ganz abgesehen von den zusätzlichen Schadstoffen, die durch die Pkw ausgestoßen werden.“ Die beiden Grünen sind sich einig, dass das so nicht geht und die Verwaltung dringend mit der Straßenbaubehörde über eine Änderung der Umleitungen sprechen müsse. red



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