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Osterwalder zeigen sich solidarisch

„Glück Auf“ für Kita – aber Aus nicht vom Tisch

Osterwald. Zurückgehende Kinderzahlen hatten dem Kindergarten „Glück Auf“ vor einiger Zeit ein baldiges Aus prophezeit. Die 55 Plätze der Einrichtung wurden reduziert auf 35. Als dann vor zwei Jahren noch bauliche Mängel am Dorfgemeinschaftshaus, dem Domizil des Kindergartens, festgestellt wurden, schien es, als würden sich die düsteren Prognosen, die Einrichtung schließen zu müssen, bewahrheiten. Mittlerweile jedoch sind die nötig gewordenen Baumaßnahmen durchgeführt und alle 35 Plätze belegt. Sie sind aufgeteilt in eine 25er-Gruppe und in eine Zehnergruppe. Einige Unkenrufe sind aber immer noch zu hören, denn nach wie vor ist das Thema Schließung nicht ausgestanden.

veröffentlicht am 20.09.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:41 Uhr

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Mut mache jedoch, dass die Nachwuchstendenz derzeit steigend sei. „Drei Kinder stehen bereits auf der Warteliste“, erläutert Susanne Wöckener, die Leiterin der Einrichtung. Sollte die Zahl der angemeldeten Kinder wieder ansteigen, könnte die Zehnergruppe erweitert werden auf eine zweite 25er-Gruppe. Das sei bislang jedoch nur Wunschdenken. „Zunächst einmal freuen wir uns über die Gründung eines Fördervereins und auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm“, betont Susanne Wöckener.

Um Solidarität mit dem unter kirchlicher Trägerschaft stehenden Kindergarten zu bekunden und ein Zeichen gegen den demografischen Wandel zu setzen, haben 22 Bürger Osterwalds kürzlich den Verein „Zukunftswerk Förderverein Kindergarten „Glück Auf“ gegründet. „Wir wollen aufzeigen, wie wichtig der Kindergarten für die Zukunft unseres Ortes ist“, betont Jens Gue, der Vorsitzende. Gemeinsam sollen Lösungen zum dauerhaften Erhalt der Einrichtung erarbeitet werden.

„Die Gründung des Fördervereins werden wir im Ortsrat als Signal aufgreifen und in unsere weiteren Überlegungen zur Zukunft des Ortes mit einbeziehen“, betont Osterwalds Ortsbürgermeister Torsten Hofer.

Der Verein möchte den Kindergarten unterstützen bei der Anschaffung von Spielsachen, pädagogischen Hilfsmitteln und weiteren Materialien. Auch sollen Ausflüge, Fahrten und Wanderungen gefördert sowie bedürftige Kinder bei der Teilnahme an Gemeinschaftsveranstaltungen unterstützt werden, um nur einiges zu nennen. „Zur Verwirklichung unserer Ziele hoffen wir auf viele Sponsoren und Mitglieder“, so Gue. Der jährliche Mindestmitgliedsbeitrag beträgt zwölf Euro. Vor der Gründung hatte ein Arbeitskreis engagierter Eltern Gespräche mit der Gemeinde und dem Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfed, dem Träger der Einrichtung, geführt. „Beide Seiten haben ein klares Bekenntnis zum Erhalt des Kindergartens ausgesprochen“, betont Gue. Der neue Pastor der Kirchengemeinden Benstorf, Oldendorf und Osterwald begrüßt die Gründung des Fördervereins. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, betont Tetje Limmer. Dem Vereinsvorstand gehören Sabrina Müller als stellvertretende Vorsitzende, Anja Frense als Kassenwartin, Marc Telgheder als Schriftführer sowie Annika Sievers und Melanie Hofer als Beisitzerinnen an. sto

Der Vorstand des Fördervereins, rechts: Jens Gue.sto



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