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Gibt die Politik zu wenig Geld für die Bildung?

Salzhemmendorf (hen). „Die Doppik ist lediglich eine andere Form der Darstellung; an den Zahlen selbst ändert sich nichts“, führte Kämmerer Detlev Fessenbecker in die Beratung des Ortsrates Salzhemmendorf über den Etatentwurf ein. Wie berichtet, hat der Flecken von der kameralistischen Buchführung auf das neue kommunale Rechnungswesen umgestellt. Angesichts der Haushaltslage wies der Kämmerer gleich darauf hin, dass der Ansatz im Bereich Straßenunterhaltung mit 50 000 Euro um 20 000 Euro geringer ausfällt als im Vorjahr. Seit Jahren ist der Zustand der Straßen den Ortsräten ein Dorn im Auge.

veröffentlicht am 27.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

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Diskutiert wurde die Finanznot der Schulen. Udo Stenger (BWG) hatte darauf hingewiesen, dass die Salzhemmendorfer als Ganztagsschule mit den gleichen Geldern für beispielsweise das Schulsekretariat und Sachmitteln auskommen müssen wie zuvor. Schulleiter Udo Zelck bestätigte: „Seit 15 Jahren haben wir den gleichen Ansatz, aber es sind immer mehr Aufgaben hinzugekommen.“ 400 Euro seien beispielsweise im Budget, um die 36 PC an der Schule von einem Administrator betreuen und notwendige Reparaturen vornehmen zu lassen – „an diese Summe müsste eigentlich noch eine Null angehängt werden“, so Zelck, der zwar die Sanierungsarbeiten lobte, aber darauf verwies, dass es noch ausreichend „Baustellen“ im Gebäude gebe – wie die unzureichende Sauberkeit. Stenger: „Wir sagen immer, die Bildung unserer Kinder ist uns wichtig – dann sollte der Politik das auch mehr Geld wert sein.“ Henning Pieper (CDU) ergänzte, die Verhältnismäßigkeit stimme nicht, wenn gleichzeitig eine hohe Summe für den Beitritt zu den Stadtwerken Weserbergland ausgegeben werden soll. Die Fraktionen müssen noch über den Etatentwurf beraten.



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