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Freibad Coppenbrügge: Verregneter Sommer sorgte für durchwachsene Saison

Getrübter Badespaß

COPPENBRÜGGE. In wenigen Tagen schließt nun auch das Freibad Coppenbrügge. Letzter Badetag ist der kommende Samstag, 16. September. „Vielleicht schaffen wir bis dahin die 12 000er Marke“, mutmaßt Jürgen Krückeberg von der Gemeindeverwaltung Coppenbrügge. Das müsste eigentlich möglich sein, fehlen an der Zahl doch nur noch 13 Badegäste.

veröffentlicht am 14.09.2017 um 14:51 Uhr
aktualisiert am 14.09.2017 um 15:50 Uhr

Die neue Wasserattraktion steht bei den jungen Gästen hoch im Kurs – allerdings war das Freibad in Coppenbrügge aufgrund der schlechten Witterung im Vergleich zum Vorjahr schlechter besucht. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Aber auch dann, wenn die Marke geknackt werden sollte, war die Saison eher durchwachsen und schlechter als im Vorjahr. 2016 waren 15 127 Besuchern registriert worden. Der verregnete Sommer 2017 hinterlässt somit auch in Coppenbrügge seine Spuren. Schlechtes Wetter beeinflusse eindeutig das Badeverhalten der Bevölkerung „Das kann auch beheiztes Badewasser nicht ausgleichen“, betont Krückeberg. Das „Freibadfeeling“ werde auch in Coppenbürgge nur bei schönem Wetter erzielt. An richtig schönen warmen Tagen stand bei den jüngsten Badegästen übrigens die neue Wasserattraktion ganz hoch im Kurs. Mit dem neuen Spielbereich für Kleinkinder hatte die Gemeinde Coppenbrügge einen immer wieder geäußerten Wunsch der Eltern erfüllt. „Seit Jahren war ein Spielbereich für Kleinkinder im Gespräch“, betonte Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka bei der Einweihung der Wasserattraktion. Im Sommer 2016 sei der Wunsch besonders deutlich geäußert worden, denn für die „Großen“ war eine aus Spendengeldern finanzierte Rutsche installiert worden. Auch die Kleinen sollen ihr besonderes Vergnügen haben, lautete darauf hin ein Beschluss der beteiligten Ortsräte des Fleckens.

Unter Einbeziehung regionaler Firmen und des Bauhofs der Gemeinde war im vergangenen Jahr von einer in Südtirol ansässigen Firma ein Becken mit einer Minirutsche installiert worden. Die Kosten beliefen sich auf rund 40 000 Euro. „Das mag sich ziemlich hoch anhören, liegt aber daran, dass an ein Kleinkindbecken sehr hohe Ansprüche hinsichtlich der Hygiene und der Wasseraufbereitung gestellt werden“, so Peschka. Die Wasserwärme für das gesamte Freibad kommt von den heimischen Feldern, genau gesagt, von einer dezentralen Biogasanlage mit einem vor Ort angeschlossenem Blockheizkraftwerk. Finanziert wurde der neue Spielbereich durch die Gemeinde Coppenbrügge, durch die Ortsräte, durch den Förderverein „Bäder am Ith“, durch die Stadtwerke, durch die Bürgerstiftung der Sparkasse, durch den Heimatverein „Wir Coppenbrügger“ sowie durch Einzelspenden privater Bürger.

Das von Natursteinen umgebene Ensemble „Wasserattraktion“ setzt sich zusammen aus einem Planschbecken, einer Minirutsche und zwei Bänken am Beckenrand. Ein großes Banner zwischen dem Schwimmerbecken und dem Planschbecken dient als Abtrennung der beiden Bereiche und quasi als „Stopp“ für die Kleinen, damit sie nicht ohne Weiteres in das große Becken gelangen können.

Übrigens: Das Hallenbad Coppenbrügge öffnet am Samstag, 7. Oktober.

Vielleicht schaffen wir bis dahin die 12000er Marke.

Jürgen Krückeberg, Gemeindeverwaltung

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