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Reimar Rauer arbeit künftig für Coppenbrügge und Salzhemmendorf

Gemeinsame Sache in der Jugendarbeit

COPPENBRUEGGE / SALZHEMMENDORF. Die beiden Gemeinden Coppenbrügge und Salzhemmendorf teilen sich ab Juli einen gemeinsamen Jugendpfleger. Reimar Rauer arbeitet bereits seit Jahren für die Gemeinde Coppenbrügge als Jugendpfleger. Da seine Salzhemmendorfer Amtskollegin Gerlinde Schwalger ihre Halbtagsstelle nach dem 30. Juni aus eigenen Beweggründen abgibt, übernimmt ab diesem Zeitpunkt Rauer den Job für beide Gemeinden.

veröffentlicht am 30.05.2016 um 14:02 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Autor:

von Maike Lina Schaper
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Das komme nicht etwa daher, weil der Jugendpfleger in Coppenbrügge zu wenig zu tun hätte, erklärt Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka. Die Stunden, die Rauer in Salzhemmendorf arbeiten wird, bekommt eine andere Rathausmitarbeiterin in Coppenbrügge aufgestockt. So fielen für beide Gemeinden keine Stunden weg und auch die Kosten blieben gleich. Außerdem versprechen sich die beiden Gemeinden davon Vorteile – Stichwort Synergieeffekte.

Bereits in der Vergangenheit gab es in der Jugendarbeit der beiden Gemeinden Überschneidungen, wie beispielsweise das gemeinsame Ferienzeltlager und auch im Bereich des Ferienpasses. In Zukunft will Rauer ein gemeinsames Ferienpassangebot für beide Gemeinden aufstellen. Wie genau er die Arbeit aufteilen wird, das müsse sich noch finden. Feste Zeiten, in denen Jugendpfleger Rauer auch in der Gemeinde Salzhemmendorf als Ansprechpartner vor Ort sein wird, soll es auf jeden Fall wie auch schon bei seiner Vorgängerin geben.

Die Stelle des Jugendpflegers ist nicht die Erste, die sich die Nachbargemeinden Coppenbrügge und Salzhemmendorf teilen. Bereits Iris Töpelmann kümmert sich um das Flüchtlingsbüro beider Gemeinden. Zudem arbeiten beide Verwaltungen bei der Beschaffung von Fördergeldern, in der Werbung um Touristen oder bei den Aufgaben des Bauhofes zusammen.

Von einer Fusion der Gemeinden wollen die Bürgermeister aber nichts wissen: „Eine Fusion ist kein Thema“, weisen beide die Frage danach zurück. Mit der interkommunalen Zusammenarbeit wolle man Chancen nutzen und das gehe auch, ohne gleich „heiraten“ zu müssen, betonen Peschka und Salzhemmendorfs Bürgermeister Clemens Pommerening einvernehmlich.

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