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Wie ist es um Straßen und Brücken in der Gemeinde Coppenbrügge bestellt?

Gegen den Verfall

Coppenbrügge (as). Marode Straßen, kaputte Brücken, Schlagloch an Schlagloch – acht von zehn Deutschen leiden darunter, dass sich die Verkehrswege in ihrem Umfeld zum Teil dramatisch verschlechtert haben. Das zumindest ist das Ergebnis einer Infas-Umfrage aus dem vergangenen Jahr. In kleinen Städten und Gemeinden beklagen laut Umfrage sogar 95 Prozent den Verfall der Infrastruktur. Doch wie sieht es in der Gemeinde Coppenbrügge aus?

veröffentlicht am 03.08.2015 um 16:30 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

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Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka sieht aktuell keinen übermäßigen Sanierungsstau im Bereich der Gemeindestraßen. Verwaltung wie auch Politik würden der Bauunterhaltung der Gemeindestraßen im Flecken Coppenbrügge einen hohen Stellenwert einräumen. In den letzten Jahren seien durchschnittlich 100 000 Euro pro Jahr für die Reparatur und Instandhaltung von Gemeindestraßen und Gehwegen zur Verfügung gestellt worden (siehe Grafik). Das Geld werde eingesetzt, um Schlaglöcher zu beseitigen, Schadstellen auszubessern, aber auch bei Bedarf komplette Straßenzüge mit einer neuen Fahrbahndecke zu versehen. Zuständig sei die Gemeinde für ein Streckennetz mit einer Gesamtlänge von 66,2 Kilometern. Zur Optimierung der Erhaltungsmaßnahmen habe die Gemeinde vor drei Jahren eine mobile Anspritzmaschine für 5000 Euro gekauft, berichtet Peschka. Dieses Gerät ermögliche das Auftragen von heißem Bitumen auf gerissenen Fahrbahnen. Anschließend würden die so behandelten Flächen mit Hartgesteinsplitt abgestreut und gewalzt. Dank der Anschaffung der Maschine könnten die Mitarbeiter des Bauhofes viele Unterhaltungsarbeiten eigenständig ausführen, ohne dass Fremdfirmen in Anspruch genommen werden müssten.

In einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen würden jedes Frühjahr die Gemeindestraßen repariert. Der Gemeinde sei es so gelungen, innerhalb von drei Jahren alle asphaltierten Gemeindestraßen zu überarbeiten, unterstreicht der Bürgermeister. Neben diesen punktuellen Maßnahmen hätten zahlreiche Straßenzüge in den letzten Jahren zudem eine neue Deckschicht erhalten. Laut Peschka zählen dazu die Straßen Nesselberg, Behrenser Straße, Brunnenstraße und Ithstraße sowie die Verbindungen Marienau-Voldagsen und Herkensen-Behrensen. Gehwege seien in der Ringstraße, Oststraße, Sandstraße, Alter Teich, Tannenweg, Postweg, Beckmannstraße, Apfelkamp, Meisenweg, Triftstraße, Obere Wieme und Hauptstraße erneuert worden. Man habe die Prioritätenlisten der letzten Jahre abgearbeitet, sei auf dem Laufenden. Mit Kosten in Höhe von 35 000 Euro sei die Ithstraße (Juni 2015) ein größerer Kostenbrocken gewesen. Jeweils 30 000 Euro seien für die Deckensanierungen am Nesselberg (2013) und Am Klei (2014) in Bessingen geflossen. Die vergleichsweise hohen Ausgaben seien zurückzuführen auf den Einsatz von Fremdfirmen.

Keine größeren Sorgenfalten bereiten derzeit die Brücken im Gemeindebereich. In der Verantwortung der Gemeinde gibt es laut Peschka nur eine Kraftfahrzeugbrücke – die „Weiße Brücke“ über die Bahntrasse in Coppenbrügge. Sie sei 2005 sehr umfangreich für 115 000 Euro saniert worden und in einem guten Zustand.

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  • Die „Weiße Brücke“ führt in Coppenbrügge über die Bahntrasse.
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