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Einstimmiger Ratsbeschluss: Fachausschuss soll nach Lösungen suchen

Gefährliche Stellen in Salzhemmendorf

Salzhemmendorf. Auf dem Gebiet des Fleckens Salzhemmendorf gibt es offenbar eine ganze Reihe von Gefahrenstellen an Straßen, die aber außerhalb der Zuständigkeit der Fleckenverwaltung liegen, von ihr deshalb nicht beseitigt werden können. In einem von der Mehrheitsgruppe, bestehend aus SPD, Grünen und FWS, eingebrachten Antrag, der einstimmig angenommen wurde, wird der Fachausschuss des Fleckens aufgefordert die Thematik zu diskutieren, durch Besichtigung bei Ortsterminen die Gefahrenstellen festzulegen und zu bewerten. Außerdem sollen Lösungsvorschläge erarbeitet und Möglichkeiten gesucht werden, die Gefahrenstellen zu beseitigen.

veröffentlicht am 29.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:21 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Hintergrund des Antrags waren mehrere Ortsbesichtigungen durch die Ortsräte der zum Flecken gehörenden Ortschaften, an denen auch der Landkreis beteiligt war. Zwar seien die Bedenken über die verschiedenen Gefahrenstellen zur Kenntnis genommen worden, hieß es bei der Erläuterung des Antrages, „aber geändert hat sich trotzdem nichts“. Jetzt soll der Gemeinderat Druck machen. Die Ortsräte hätten dies ohne Erfolg versucht.

Im Einzelnen führt der Antrag in seiner Sachstandsbeschreibung die folgenden von den Bürgern als Gefahrenstellen empfundenen Straßenabschnitte auf:

Ortseingang B 1 von Elze kommend; dort werde zu schnell in den Ort gefahren.

Landstraße Salzhemmendorf/Wallensen, Höhe Eggersen. Auch hier werde zu schnell in den Ort gefahren, zudem gebe es kreuzende landwirtschaftliche Fahrzeuge, Schülerverkehr sowie in Zukunft auch verstärkt Forstverkehr durch die Erweiterung des Steinbruchs.

Oldendorf, Fußgängerquerung B 1 auf der Höhe der Volksbankfiliale mit einer gegenüberliegenden Bushaltestelle. Hier gebe es ein hohes Verkehrsaufkommen und überhöhte Geschwindigkeit. Dokumentiert wird dies derzeit durch ein Gerät zur Geschwindigkeitsmessung.

B1 Hemmendorf; dort wird empfohlen, das Ortsschild zu versetzen, damit die Fahrzeuge früher auf Tempo 50 herunterbremsen.

Lauenstein; beide Bushaltestellen werden als gefährlich für die Überquerung der Straße durch Schüler erachtet. Der Antrag fordert die Einrichtung von Querungshilfen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Wallensen/Thüste, Kreisstraße 11; dort werde auf den 200 Metern zwischen den beiden Ortsschildern zu schnell gefahren, wird in dem Antrag moniert. Als Lösung fordert die Mehrheitsgruppe ein Versetzen der Ortsschilder oder eine Beschränkung der Geschwindigkeit zwischen den beiden Ortschaften auf Tempo 50.

Nicht erwähnt wird in dem Antrag die Abbiegung in Oldendorf von der B 1 in Richtung Ahrenfeld. Dies sei sowohl eine Gefahrenstelle für Radfahrer, aber auch eine Stelle, an der immer wieder Auffahrunfälle drohten, wurde am Rande der Ratsversammlung berichtet.

Insgesamt werde praktisch an allen Ortseingängen zu schnell gefahren, wurde kritisch über das Verhalten der Autofahrer geurteilt. Man wolle auf eine Beseitigung der Gefahrenstellen hinarbeiten, obwohl noch kein schwerer Unfall passiert sei, erklärten mehrere Ratsmitglieder übereinstimmend. „Es muss ja nicht erst etwas Schlimmeres passieren“, wurde der präventive Antrag begründet.



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