weather-image
23°

2019 nur noch zwei 1. Klassen?

Geburtenzahlen auf historischem Tiefststand

Salzhemmendorf. Sichtlich erschrocken hörten die Mitglieder des Bildungsausschusses dem Verwaltungsvertreter Michael Paulessen zu. Für die Einschulung 2019 wurden bis 30. September dieses Jahres lediglich 44 Geburten registriert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein weiterer Rückgang von neun Geburten. Erstaunlicherweise teilen sich die Geburten fast genau auf jeweils eine Klasse für Salzhemmendorf und Oldendorf auf.

veröffentlicht am 25.11.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:21 Uhr

Autor:

Christian Göke
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Vor etlichen Jahren noch waren die Geburtenzahlen viel höher. Während in sechs Jahren ohne mögliche Zuzüge nur noch zwei Einschulungsklassen geplant werden können, kam man gemeindeweit vor einigen Jahren noch auf zusammen sechs Klassen verteilt auf Salzhemmendorf, Oldendorf (jeweils zwei), Wallensen und Lauenstein.

Im Frühjahr des kommenden Jahres soll nach dem Willen des Ausschusses auch ein Gremium zur Grundschulentwicklung seine Arbeit aufnehmen, das über die Fortsetzung des Grundschulentwicklungskonzeptes berät. In diesem sind unter anderem die Ausschussmitglieder, Schulleitungen, Elternvertretungen und Kindergartenvertreter als Teilnehmer vorgesehen.

Die beabsichtigte Schließung der Grundschule Wallensen im kommenden Sommer lässt die Zusammenarbeit mit der Grundschule Salzhemmendorf schon seit einiger Zeit intensivieren. Susanne Koops, Grundschulleiterin in Salzhemmendorf, erklärte im Ausschuss, dass man von den Erfahrungen mit der Schließung in Lauenstein natürlich profitiere und versuche, die Wallenser Grundschulkinder mit der Salzhemmendorfer Schule vertraut zu machen. So wurde etwa gemeinsam der Gottesdienst zum Buß- und Bettag besucht. Für die nächsten Monate sind ebenfalls noch weitere Veranstaltungen geplant.

Bei den anstehenden Haushaltsberatungen im Ausschuss gab es kaum Diskussionspunkte. Lediglich ein Antrag von Friedrich Lücke (CDU) auf Verschiebung der Sanierung der Akustikdecke in der Kindertagesstätte Stoppelhopser in Thüste wurde abgelehnt. Hier sollen für 3000 Euro Akustikmaßnahmen im Personalbereich in dem drei Jahre alten Anbau nachgebessert werden. Der Meinung von Lücke, dass dies nicht absolut notwendig sei, konnten die anderen Ausschussmitglieder bis auf Marita Schütte (ebenfalls CDU) nicht folgen. Auf der Wunschliste bleiben weiterhin Baumaßnahmen in der Oldendorfer Grundschule. Für eine Dachsanierung, Brandschutzmaßnahmen und Sanierung der Lehrertoiletten sind hier über 150 000 Euro veranschlagt, die der Haushalt derzeit laut Kämmerer Thomas Hölscher nicht hergibt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?