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Straßen gesperrt, Häuser im Umkreis von hundert Metern evakuiert / Undichter Tank war Auslöser

Gasalarm in Osterwald – Explosionsgefahr!

Einsatzkräfte der Feuerwehren führen auf dem Grundstück mit dem undichten Gastank Messungen hinsichtlich einer Explosionsgefahr durch. Im Hintergrund werden die austretenden Gase aus dem unterirdischen Tank mit Wasser niedergeschlagen.

veröffentlicht am 03.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

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Fotos: tis

Brandschützer aus Osterwald und Oldendorf warnen die Bewohner der umliegenden Häuser im Bereich der Gefahrenstelle und fordern die Bewohner auf, diese zu verlassen.

Osterwald (tis). Explosionsgefahr herrschte gestern in der Mittagszeit rund um den Lerchenweg in Osterwald. Ein unterirdischer Flüssiggastank für die Heizungsanlage eines Wohnhauses war undicht geworden, es strömte ein leicht entzündliches Gas aus. Mehrere Feuerwehren mit insgesamt 38 Mann rückten an, Straßen wurden gesperrt. Während eine Fachfirma Reparaturarbeiten an dem Gastank durchführte, mussten die Wohnhäuser im Umkreis von hundert Metern geräumt werden. Um 15.40 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden; der Tank war leergepumpt.

Beim Betanken des Flüssiggastanks bemerkte der Fahrer des Tankfahrzeuges plötzlich eine undichte Stelle an der im Durchmesser rund einen Meter großen Abdeckung, die sich schnell vergrößerte. Er brach den Tankvorgang sofort ab, sorgte dafür, dass der Druck vom Tank genommen wurde und verständigte die Feuerwehr. Die Kräfte der zunächst ausgerückten Feuerwehren aus Osterwald und Oldendorf unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Dirk Habenicht sperrten zunächst die Straßen rund um den Lerchenweg weiträumig ab, schlugen das austretende Gas mit Wassernebel nieder und warnten die Bewohner der umliegenden Häuser.

Auch Kellerschächte der angrenzenden Häuser werden untersucht.
  • Auch Kellerschächte der angrenzenden Häuser werden untersucht.
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Mehrere Messfahrzeuge sind im Einsatz

Dann wurden die bei den Feuerwehren Lauenstein und Flegessen stationierten Messwagen, der Erkundungskraftwagen des ABC-Zuges aus Marienau und der Gerätewagen-Atemschutz von der Feuerwehrtechnischen Zentrale alarmiert. Ihre Aufgabe: Messungen durchführen, ob sich in der Umgebung und besonders an den Wohnhäusern des defekten Tanks ein zündfähiges Gasgemisch gebildet hatte. Dies war außer direkt an dem unterirdischen Gastank aber nicht der Fall. Auch Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke verstärkte inzwischen die Einsatzleitung vor Ort.

Als der Mitarbeiter einer Fachfirma am Unglücksort eingetroffen war, erklärte dieser, dass während der Arbeiten an dem Gastank zur Behebung der Leckage die Häuser im Umkreis von hundert Metern vorsichtshalber geräumt werden müssten. Brandschützer aus Osterwald und Oldendorf machten sich auf den Weg, die betroffenen Bewohner zu informieren. Sie wurden zum Dorfgemeinschaftshaus in Osterwald geschickt, wo 43 Personen vom DRK Marienau mit dem Zugführer Michael Bretzing betreut wurden.

Nachdem das Leck an dem Tankdeckel notdürftig abgedichtet worden war, wurde der Gastank mithilfe des vor Ort befindlichen Tankwagens entleert. Um 15.40 Uhr gab es dann Entwarnung. Der Tank war entleert, es bestand keine Gefahr mehr, alle Osterwalder konnten in ihre Häuser zurückkehren, die Sperrungen wurden aufgehoben. In den nächsten Tagen wird die offensichtlich defekte Dichtung an dem Deckel des Gastank erneuert.



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