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Telefónica O2 lässt Kunden ohne Informationen

Funkmast einfach abgestellt

BISPERODE. Es ist ein offenes Geheimnis, dass im dünn besiedelten Raum zwischen Coppenbrügge und Bisperode der Netz-Empfang, der hier noch über Funkmasten läuft, ofmals mehr als bescheiden ist.

veröffentlicht am 28.01.2018 um 17:06 Uhr
aktualisiert am 29.01.2018 um 09:07 Uhr

„...kann ich Ihnen bestätigen, dass der Mobilfunkmast zwischen Voremberg und Bisperode am 07.12.2017 abgeschaltet wurde.“ Foto: wfx
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Immer wieder kommt es zu Störungen bis zum totalen Ausfall der modernen Kommunikationwege. Verärgert musste das jetzt erst wieder der Bisperoder Daniel Giffhorn feststellen. Giffhorn ist Webmaster bei der Freiwilligen Feuerwehr Bisperode.

Da die Feuerwehr Bisperode bei ihren Einsätzen im Raum Coppenbrügge auch immer wieder auch aufs Internet angewiesen ist, um da beispielsweise Informationen über Einsatz oder Unwetterlagen zu bekommen, hatte sich die Wehr unter den Anbietern informiert. Die Wahl fiel Anfang 2017 schließlich auf Telefónica O2, wo ein Business-Vertrag abgeschlossen wurde. Der Datenverkehr lief hier bislang über den O2-Mobilfunkmasten zwischen Voremberg und Bisperode. Und Bisperodes Wehr war zufrieden, wie Daniel Giffhorn vermeldet.

Dann aber ging plötzlich seit über einem Monat gar nichts mehr – selbst E-Mail streikten, erinnert sich der Feuerwehr-Webmaster. Anfragen, die er als Privatmann an O2 richtet, blieben ohne Erfolg – hier bekam er nur als Auskunft, das sonst keine Störungsmeldungen von O2-Kunden vorlägen. Erst als er über die Schiene als Business-Kunde nachgefragt habe, habe er schließlich nach über einem Monat einen Antwort erhalten, erinnert sich der Bisperoder Feuerwehrmann: Da bekam er eine Mail des Telefónica-Business-Teams mit folgendem Wortlaut: „Sehr geehrter Herr Giffhorn, wie telefonisch besprochen, kann ich Ihnen bestätigen, dass der Mobilfunkmast zwischen Voremberg und Bisperode am 07.12.2017 abgeschaltet wurde. Es betrifft das 2G und 4G Netz. Eine zukünftige Wiederaufstellung kann ich Ihnen nicht gerantieren.“

Nachdem sich Daniel Giffhorn darüber jetzt bei der Gemeinde Coppenbrügge auch unter dem Aspekt beschwert hat, dass durch die Abstellung des Funkmasten die Arbeit der Feuerwehr erschwert werde, will diese nun bei Telefónica O2 intervenieren. Wie Andrea Wegener als Bürgermeister-Vertreterin im Rathaus Coppenbrügge jetzt mitteilte, wird sich die Gemeinde beim Netzanbieter in den nächsten Tagen schriftlich beschweren. Wegener: „Es geht ja nicht, dass eine Mastabstellung nur auf Nachfrage und nur mit einer kurzen Mail mitgeteilt wird.“ Das hat auch Daniel Giffhorn bei der ganzen Angelegenheit mehr als irritiert: „Wären wir rechtzeitig informiert worden, hätten wir uns doch nach einem neuen Anbieter umsehen können.“



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