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„Ghalia & Mama’s Boys“ gaben Konzert mit Gänsehaut-Atmosphäre

Fulminanter Jahresauftakt

COPPENBRÜGGE. Draußen klirrende Kälte, drinnen im hölzernen „Woodstore“ am Ende der Gartenstraße diesmal neben heißen Rhythmen dampfender Kaffee und Kuchen statt Steak und Kotelett. „Elf Veranstaltungen liegen in diesem Jahr an“, teilt „Woodstore“-Chef Jörg Rasch mit. Der ist mit der Bilanz des abgelaufenen und der Planung fürs laufende Jahr hochzufrieden.

veröffentlicht am 21.01.2019 um 16:03 Uhr
aktualisiert am 21.01.2019 um 18:40 Uhr

„Ghalia & Mama’s Boys“ präsentierten einen variantenreichen Konzertnachmittag mit teils furiosen Gitarrensoli und einer faszinierenden Frontfrau. foto: eaw
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Ernst August Wolf Reporter
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„Es läuft supergut, muss man sagen“, so Rasch, der diesmal schon zwei Stunden vor Einlass um 15 Uhr alles hergerichtet hatte.

Während die Gäste noch Würstchen und Kartoffelsalat zusprachen, stieg die Spannung auf die Premiere von „Ghalia & Mama’s Boys“. „Let the Demons out“, so heißt die 2017 erschienene CD der jungen Musikerin aus Brüssel, die nicht nur bei Jörg Rasch einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. „Mein Hamburger Booker hat sie mir empfohlen, und schon beim ersten Testhören waren wir hin und weg“, erzählt Rasch. „Da war sofort klar: die ist gebucht.“

Rasch schätzt vor allem die atmosphärisch dichte Blues und Blues Rock-Musik der einstigen Straßensängerin, die dem hölzernen „Woodstore“ einen Hauch eines amerikanischen Clubs aus den 30ern verleiht. Und auch die Stimme von Ghalia Vauthier, die mit ihrem typischen US-Südstaaten-Feeling die Gäste im „Woodstore“ in ihren Bann zog, ist schlichtweg atemberaubend. „Obwohl sie nichts trinkt, klingt das so, als ob sie 40 Jahre Whiskey getrunken hätte“, scherzt Rasch.

Schnell machte sich Gänsehaut-Atmosphäre breit. Da war zum einen der ausdrucksstarke Gesang Ghalia Vauthiers, bestens ergänzt durch die beiden Backing-Vocals Dean Zucchero und Johnny Maestro. Letzterer brachte schon vor Ghalias Auftritt die Zuhörer mit herrlichen Bluesrhythmen auf seiner Harmonika so richtig in Wallung.

Es war ein abwechslungsreicher und variantenreicher Konzertnachmittag, mit teils furiosen Gitarrensoli und einer faszinierenden Frontfrau. Die war bemüht, traditionellen Blues nicht zu kopieren, sondern eine neue Balance aus Tradition und Fortschritt zu finden. Und das gelang perfekt. Alles fügte sich zu einem stimmigen und sehr überzeugenden Gesamteindruck zusammen. Die „Woodstore“-Gäste genossen Hörfreude pur. Zweifellos ein fulminanter Jahresauftakt und ein erstes Highlight in einem vielversprechenden Programm. Das wird am 9. März mit der Udo Klopke Band seine Fortsetzung finden.



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