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„Erstes Büro“ des Rathauses verstärkt

Für die Sorgen und Wünsche der Bürger da

Salzhemmendorf (hen). Run auf den alten Personalausweis: Innerhalb von vierzehn Tagen haben 350 Salzhemmendorfer ihr altes Dokument verlängern lassen. Hintergrund ist die bundesweite Einführung der neuen Karte. Ihren „Alten“ behalten wollen viele deshalb, weil sie bei dem – deutlich teureren – neuen Ausweis befürchten, die vielen Daten, die auf dem Plastik gespeichert sind, seien nicht ausreichend geschützt. Den Ansturm auf das „erste Büro“ im Rathaus zu bewältigen, „funktioniert nur im Team“, sagt Birgit Schittenhelm. Und dieses Team ist jetzt wieder komplett, nachdem Standesbeamtin Gudrun Gniesmer in den Ruhestand verabschiedet worden war und Melanie Wulf in Mutterschutz gegangen ist. Unterstützt werden Birgit Schittenhelm und Ingeborg Biskup seit Anfang des Monats von Stephanie Forster (33) und Jan Rohrmann (19). Die ausgebildete Finanzwirtin Stephanie Forster hat bereits eine Einarbeitungszeit im Bürgerbüro absolviert und soll im kommenden Jahr nach einer entsprechenden Weiterbildung auch als Standesbeamtin im Einsatz sein. Der jüngere Kollege hat seine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter im Rathaus absolviert – „das hat gerade gut gepasst“, sagt Gemeindebürgermeister Martin Kempe. Die vier Mitarbeiter besetzen drei Stellen, die die serviceorientierten Öffnungszeiten montags und donnerstags von 7 bis 18 Uhr sowie an den anderen Tagen von 9 bis 12.30 Uhr gewährleisten.

veröffentlicht am 09.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

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„Hier macht jeder alles“, heißt es aus dem Büro, das in erster Linie für die Sorgen und Wünsche der Bürger da ist. Eingerichtet wurde es 1996 durch Zusammenfassung von Einwohnermeldeamt, Passstelle und Standesamt mit dem Ziel, rund 85 Prozent der Bürgeranliegen zentral und zu erweiterten Öffnungszeiten zu erledigen. „Die seinerzeit vorgenommene Aufgabengliederung besteht noch heute, es sind lediglich kleine Veränderungen in Randbereichen erfolgt“, sagt Sprecher Clemens Pommerening.

Probleme gebe es immer und überall, die jedoch im Bürgerbüro immer gelöst werden konnten. Eine besondere Herausforderung nicht zuletzt für die Mitarbeiter war das Hochwasser vor zwei Jahren, als der Bereich des Bürgerbüros im Rathaus komplett überflutet war und nach nur einem Tag das Provisorium im Sitzungssaal stand.

Die Besucherzahl ist laut Pommerening abhängig von den Bedürfnissen und Wünschen der Bürger, „eine Alternative gibt es ja nicht“. Stoßzeiten gebe es vor den Ferien wegen der Ausweise und Pässe oder im Zusammenhang mit Wahlen. Die Briefwahl ist im Bürgerbüro möglich. Im Bürgerbüro steht der Umgang mit den Menschen an vorderster Stelle – aber auch die Technik und die eingesetzten EDV-Verfahren haben sich grundlegend verändert. Pommerening: „Gerade innerhalb des letzten Jahres hat es im Zusammenhang mit der Einführung eines neuen Einwohnerwesens, Neuregelungen im Standesamt und dem neuen Personalausweis viel Arbeit hinter den Kulissen gegeben.“

Sie bieten Rat und Tat: Bürgermeister Martin Kempe (li.) und Clemens Pommerening (3. v. li.) mit den Mitarbeitern des Bürgerbüros Stephanie Forster, Jan Rohrmann, Ingeborg Biskup und Birgit Schittenhelm (v. li.).

Foto: hen



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