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Aktion am 26. Juni „logistische Herausforderung“ / Dorfgemeinschaft und einige Vereine wollen Teilnehmer stärken

Für den Kinderauszug ist Coppenbrügge gewappnet

Coppenbrügge/Hameln (sto). Am Freitag, 26. Juni, wiederholt sich, was auf das Datum genau vor 725 Jahren schon einmal stattgefunden hat – der Auszug der Hamelner Kinder mit dem Rattenfänger. An der von der Hilfsorganisation „Interhelp“ Hameln-Pyrmont mit Unterstützung der „Hameln Marketing und Tourismus GmbH“ (HMT) geplanten Aktion unter dem Motto „Mit 725 zum Berg“ beteiligen sich auch Vereine und Dorfgemeinschaften aus dem Flecken Coppenbrügge. Der grobe Rahmen ist gesteckt. „Wir sind gewappnet“, betont Gerald Mehrtens vom Festausschuss. Der Ithsage „Das Ende der Hamelnschen Kinder in der Teufelsküche im Ith“ nach sind vor 725 Jahren 130 Hamelner Kinder im Sumpf des Felsenkessels „Teufelsküche“ versunken.

veröffentlicht am 05.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:21 Uhr

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Die Veranstaltung sei eine große logistische Herausforderung für Coppenbrügge, da die Gästezahl nicht kalkuliert werden könne. Sollte alles wunschgemäß verlaufen, könnte es ein Ereignis der Superlative werden – für Coppenbrügge und für Hameln. Ziel ist, dass mindestens 725 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahre sowie viele Erwachsene an dem Auszug, der von mehreren Fernsehsendern begleitet wird, teilnehmen. Ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde wird angestrebt.

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr vor der Marktkirche Hameln, wo der Start der 15 Kilometer langen Tour nach Coppenbrügge erfolgt. Wer nicht von Anfang an mitlaufen möchte, kann sich an noch bekannt zu gebenden Stationen dazugesellen. Jeder gelaufene Kilometer der Kinder wird von Sponsoren mit einer Geldspende belohnt.

Ab Behrensen obliegt die Durchführung den Coppenbrüggern. Die Dorfgemeinschaft und einige Vereine wollen die „Riesenschlange“ mit Getränken, Nudeln, Bratwurst, Pommes, Kuchen und anderen Leckereien stärken. Nächste Station ist der Osterfeuerplatz von Coppenbrügge, wo ein großes Feuer entfacht werden soll. „Ob dort weitere Unterhaltung stattfindet, müssen wir noch besprechen“, so Hans-Ulrich Peschka, Gemeindebürgermeister und Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Coppenbrügge. Mit Eis und Getränken kann sich die Schar dann im nahe gelegenen Freibad stärken.

Ein buntes Programm mit kurzen Ansprachen, Musik, einer Ausstellung zum Thema „Faszination Sagen und Götter am Ithkopf“, Spiel und Spaß, einem bis abends geöffneten Museum sowie einem vielfältigen kulinarischen Angebot erwartet die „Wanderer für einen guten Zweck“ dann auf dem Parkplatz vor der Burg Coppenbrügge. „Wir suchen noch Vereine, die sich aktiv beteiligen möchten“, appelliert Mehrtens. Interessierte können sich telefonisch bei ihm melden unter 05156/ 781927. Der „Rückmarsch“ soll dann in Shuttlebussen erfolgen.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung will Coppenbrügge darüber hinaus mit seinen „sagenhaften Pfunden“ wuchern. „Wir wollen auf die vielen Sagen, die es über den Ith gibt, und über unseren geplanten Erlebniswanderweg ,Ithkopf‘ aufmerksam machen“, so Wolfgang Schnurbusch.

Der Festausschuss überdenkt die weitere Gestaltung des Plakats (von links): Wolfgang Schnurbusch, Hubert Stumpe, Gerald Mehrtens, Manfred Kaminski, Hans-Ulrich Peschka, Günter Fuhrmann und Gernot Hüsam.

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