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Freibad Coppenbrügge nach viereinhalb Monaten Sanierung eingeweiht / Heute Tag der offenen Tür

Für das Strandgefühl fehlt nur noch die Sonne

Coppenbrügge (ist). Nach dem Baden unter Palmen in Strandkorb oder Sonnenliege relaxen, mit Sand zwischen den Zehen und Wind in den Haaren – das ist für Coppenbrügger ab heute nicht mehr Traum vom Urlaub, sondern tagtägliche Realität am Ith. Nach viereinhalb Monaten „Rekordbauzeit dank Superbauwetter“ (Bauamtsleiter Jürgen Krückeberg) wurde gestern mit Projektpartnern, Planern, Handwerkern und politischen Entscheidungsträgern das Freibad nach abgeschlossener Sanierung eröffnet – und keiner der Anwesenden, der nicht begeistert war, sowohl von dem Verlauf der Bauarbeiten als auch von dem Ergebnis. „Das Bad ist zum Qualitätsmerkmal für Coppenbrügge geworden“, sagte Helmut Feldkötter als Vertreter der Stadtwerke für die Handwerkerschaft. „Die beste Zusammenarbeit mit einer Kommune, die ich je erlebt habe“, lobt Heinz Hörr von der Firma Polyfaser, die weltweit einige tausend, kommunal etwa 400 dieser Badanlagen installiert haben – Hörr weiß, wovon er spricht. Nur so, meinen auch Bastian Witt (Planung) von der v+w ingenieurplanung aus Bremen und Peter Adelt von WTA Plauen (Filtertechnik, Verrohrung) sei auch der eng gesteckte Zeitplan zu erfüllen gewesen.

veröffentlicht am 20.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:21 Uhr

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„Dieses Bad ist Steigerung der Lebensqualität für alle Coppenbrügger, ist ein wichtiger Baustein im Tourismuskonzept, ist nicht nur Freizeitspaß, sondern gleichzeitig Baustein im Bildungskonzept für unsere Kinder“, sagt Ortsbürgermeisterin Karin Dröge. „Eine sinnvolle Investition in Infrastruktur und Zukunft der Kommune, wenn man verantwortungsbewusst und mit Nachhaltigkeit handeln will“, meint Ludwig Krückeberg. „Einfach genial“, ergänzt Lars Wiemann.

„Wir waren spontan Feuer und Flamme beim Besuch der Polyfaser-Badanlage in Hattorf im Herbst“, erinnert sich Walter Greve. „Die Alternative: Bäder dichtmachen und damit die Infrastruktur ein Stück mehr den Bach runtergehen zu lassen oder top sanieren“, wie Michael Huisgen sagt, hatte sich dem Coppenbrügger Rat nahezu dann einstimmig nicht mehr gestellt, als das ehrgeizige Energiesparprojekt „Bäderlandschaft im Passivhausstandard“ für Frei- und Hallenbad mit 850 000 Euro Fördergeldern seitens der EU, Land und Landkreis belohnt wurde.

550 000 Euro investiert die Kommune in das Bad, die gleichzeitig dank innovativer Filtertechnik 3,5 Mio. Liter Trinkwasser einsparen wird. „Ein Gewinn für die kommunalen Finanzen sowie ortsansässige und touristische Badegäste. Wir investieren, um langfristig zu sparen und zu gewinnen“, so Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka und Ratsvorsitzender Achim Küllig. „Besser geht’s nicht.“ Davon kann sich heute beim Tag der offenen Tür jeder Coppenbrügger überzeugen.

2 Bilder

Strandkörbe und Palmen geben dem sanierten Freibad ein neues Ambiente – zur Eröffnung mit geladenen Gästen blieb das Becken allerdings erst einmal leer.Fotos: ist



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