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Osterwaldbühne präsentierte eine gelungene Premiere von „Ein Fall für TKKG“

Frisch, frech und vampirisch gut

OSTERWALD. Erfahrungsgemäß sind die Premieren der Osterwaldbühne selten völlig ausverkauft. Die Leute wollen erst abwarten, „wie es gelaufen ist“, und lesen, was die Presse schreibt. Bei der jüngsten Premiere am Wochenende hingegen war es etwas anders: Scharen von Besuchern marschierten durch den Bergort mit dem Ziel Freilichtbühne.

veröffentlicht am 06.08.2017 um 18:03 Uhr

Auf der Osterwaldbühne geht es kriminalistisch zu: „Ein Fall für TKKG“ feierte am Wochenende Premiere. Die Akteure zeigten sich gut aufgelegt und boten den Besuchern beste Unterhaltung. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Wer in letzter Minute kam, hatte Mühe, einen naheliegenden Parkplatz zu finden. Bilanz: Rund 500 kleine und große Zuschauer waren zur Premiere des Jugendstückes „Ein Fall für TKKG – Im Schloss der schlafenden Vampire“ gekommen. Mit dieser Zahl war die Bühne zwar immer noch nicht völlig ausverkauft, aber ziemlich nah dran.

Um es gleich vorwegzunehmen – die Besucher wurden nicht enttäuscht. Die Premiere war ein voller Erfolg und ein erlebnisreiches Vergnügen für die Zuschauer. Die Inszenierung erwies sich als lebendig, locker, humorvoll und spritzig. Sie verdient das Prädikat: „Jugendlich frisch“. Kein Wunder, stehen hinter der Inszenierung doch fünf junge Leute im Alter von 15 bis 20 Jahren. Wie im vergangenen Jahr hatten Lisa Biskup (20), Valerie Kutscher (16), Luc Appold (17), Marie Maschke (18) und Falk Appold (15), der am Premierentag übrigens Geburtstag hatte, auch diesmal in eigener Regie eine Geschichte aus der Jugendbuchreihe „Ein Fall für TKKG“ auf die Bühne gebracht. Die letzte der insgesamt sechs Vorstellungen ist zu sehen am kommenden Sonntag, 13. August, 15.30 Uhr.

Gleich fünf Spielleiter auf einen Streich? Sind da nicht Meinungsverschiedenheiten schon vorprogrammiert? „Nein, wir sind ein Team, wir entscheiden als Team, und wir handeln als Team“, betont Marie Maschke. Niemand sei dominant und bestehe darauf, dass „nur sein Ding“ gemacht werde. Keine Frage – die Verbundenheit der jungen Leute hat der Inszenierung gut getan. Vielleicht war sie sogar das i-Tüpfelchen.

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Hier stimmt doch etwas nicht, argwöhnen Julia und Gaby, die es in ein unheimlich wirkendes Schloss verschlagen hat. Foto: sto

Zum Inhalt der Handlung: Die Studentin Gaby (gespielt von Valerie Kutscher) soll für den Bio-Unterricht eine Arbeit über Fledermäuse schreiben. Dazu fährt sie zu ihrer Freundin Julia (Lisa Biskup), die sich im Schloss Prinzenruh einquartiert hat, weil dort viele Fledermäuse im Dachboden ihr Domizil haben. Im Zug bekommt Gaby Angst, denn das Schloss gilt als Spukschloss. Daran ändert auch der unsympathische Schlossherr Edmund von Lauchtingen (Stephan Nickel) nichts. Im Gegenteil. Kaum nämlich haben sich die Mädchen im Schloss einquartiert, bemerken sie verdächtige und unheimliche Vorgänge. Auch zwei Kinder sollen entführt worden sein. Doch zum Glück sind da ja ihre Freunde Tim (Lukas Keilhoff), Karl (Tobias Remmel) und „Klößchen“ (Mathis von Oesen) nicht weit. Gemeinsam schaffen es die Freunde, einen kniffligen Kriminalfall zu lösen und einen Brandstifter zu stellen“, der im Schloss Feuer gelegt hat. Warum er das getan hat, wird an dieser Stelle nicht verraten. Auch nicht, welche „schwarze“ Rolle Karin Vogt (Sophia Reich) spielt.

Karten können telefonisch vorbestellt werden unter 05153/96069. Ebenso für die Sonderveranstaltung „Kleinkunstspektakel“ am Freitag, 11. August, um 20 Uhr und für die weiteren Aufführungen, die auf der Website der Bühne unter www.osterwaldbuehne.de zu finden sind.



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