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Eigene Kerze kann bei Gottesdiensten entzündet werden

Friedenslicht nach Hause holen

Salzhemmendorf. Das Friedenslicht aus Bethlehem wird Heiligabend in verschiedenen Gottesdiensten in und um Salzhemmendorf ausgestellt. Besucher haben die Möglichkeit, eigene Kerzen am Friedenslicht zu entzünden. Das Licht hat eine lange Tradition und wird in jedem Jahr unter ein bestimmtes Motto gestellt.

veröffentlicht am 23.12.2015 um 12:57 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

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Salzhemmendorf. Licht steht bekanntlich für Hoffnung, Wärme und Leben. Besonders zur Weihnachtszeit erhält Licht eine ganz außergewöhnliche Bedeutung und besonders das stimmungsvolle Kerzenlicht rückt in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Ein ganz besonderes Licht macht am heiligen Abend Halt in Salzhemmendorf: Das Friedenslicht aus Bethlehem. Schon seit 1986 gibt es den Brauch, dass eine Kerze in der Geburtskirche Jesu Christi in Betlehem von einem Kind angezündet und in die Welt hinaus getragen wird. An allen Orten, an denen das Licht ankommt, können Menschen ihre eigene Kerzen an dieser Flamme anstecken und das Licht so weitertragen. So soll aus dem einen Licht ein ganzes Lichtermeer entstehen, das über die ganze Welt verteilt wird.

Die Friedenslichtaktion 2015 steht unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“. Es soll ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht gesetzt werden. In jedem Jahr wird das Licht unter einem neuen Motto entzündet. Dieses Jahr kommt das Friedenslicht auch in das Saaletal, sodass die Gottesdienstbesucher sich ihre eigene Kerze an dieser besonderen Flamme entzünden können.

Wer sich ein Stück des Friedenslichts in die eigenen vier Wände holen möchte, ist eingeladen, an Heiligabend mit einer möglichst windgeschützten Kerze zu einem der folgenden Gottesdienste zu kommen: Salzhemmendorf um 23 Uhr, Oldendorf um 17 Uhr, Benstorf um 16 Uhr und Osterwald um 18 und 22.30 Uhr.

Die Aktion Friedenslicht wurde vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Seit 22 Jahren wird das Friedenslicht in Deutschland ab dem 3. Advent verteilt. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht in Deutschland an über 500 Orten an „alle Menschen guten Willens“ weitergegeben. In Deutschland wird die Aktion von verschiedenen Pfadfinderverbänden veranstaltet und weitergeführt.

Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes soll an die weihnachtliche Botschaft und an den Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen, gedacht werden.

Das Friedenslicht wird jedes Jahr neu entzündet und in einer explosionssicheren Lampe nach Wien gebracht. Von dort wird es ab dem 3. Advent in die meisten europäischen Länder gereicht. Seit 1991 wird das Friedenslicht auch nach Osteuropa geholt, wo es Bethlehem-Licht genannt wird. Nach den Anschlägen im September 2001 wurde das Friedenslicht auch am Ground Zero in New York aufgestellt. In den Folgejahren hat sich der Brauch entwickelt, dass das Licht symbolisch an Politiker im In- und Ausland übergeben wird. Natürlich wird das Friedenslicht auch an Papst Franzikus weitergegeben. In diesem Jahr erhielt er es bereits am 16. Dezember. red



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