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Elterninitiative stößt auf großes Interesse / Ausreichend Anmeldungen liegen vor

Freie Schule startet 2014

Coppenbrügge. „Jetzt sind wir endgültig sicher, dass ab kommendem Sommer der weiße Fleck in der alternativen Bildungslandschaft des Weserberglandes farbig sein wird!“ So das Fazit von Sandra Richards und Barbara Miotk vom Verein „Rahmengeber und Perlentaucher“ beziehungsweise der Elterninitiative „Freie Schule Weserbergland“, die sich vor einem Jahr zusammengefunden hat. Nach zwei in der vergangenen Woche lebhaft besuchten Informationsveranstaltungen in Hameln und Coppenbrügge stünden die Zeichen für die erste Freie Schule der Region deutlich auf Erfolg. Das Rahmenkonzept: Kinder und Jugendliche lernen Denken und Handeln selbstständig, selbstbestimmt, in entspannter Atmosphäre, ohne Leistungsdruck und Bewertung nach den Grundzügen von Maria Montessori, Rebecca Wild, Jesper Juul, Wildnispädagogik und Rosenbergs „Gewaltfreier Kommunikation“ (wir berichteten). Der Rahmen: Beginn mit Klassen 1 und 2 mit bis zu 30 Kindern, sukzessives Anwachsen auf Klassen 1 bis 10 mit 150 Kindern und möglichem Haupt- und Realschulabschluss.

veröffentlicht am 13.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:21 Uhr

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Autor:

Ingrid Stenzel
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Das Projekt stößt – von den Initiatoren nicht unerwartet – auf großes Elterninteresse. „Insgesamt haben wir rund 100 Besucher bei unseren Informationsabenden gezählt“, so Richards, „60 allein in Coppenbrügge.“ Dort bestand gleichzeitig die Möglichkeit zur Besichtigung der Räumlichkeiten in der Spiegelbergschule, die ab Sommer von der Freien Schule genutzt werden.

„Hinsichtlich Lage, Umfeld und Erreichbarkeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und baulichem Zustand – einfach perfekt.“ Derzeit, so die „Rahmengeber“, liegen bereits 20 feste Anmeldungen für die geplanten Klassen 1 und 2 vor. „Nach den Informationsabenden hat sich die Zahl damit fast verdoppelt“, sagt Miotk. Die für den Schulstart seitens der Landesschulbehörde geforderte Anzahl von 12 Schülerinnen und Schülern ist damit bereits übertroffen. „Weitere 50 Anmeldebögen wurden bei den Veranstaltungen nachgefragt und ausgehändigt – wir warten auf den Rücklauf.“ Das Problem zu geringer Schülerzahlen stelle sich definitiv nicht mehr, was bliebe, sei konsequente Fortführung der Arbeit an den noch ausstehenden Formalien für die Schulgenehmigung. Ab Schuljahrsbeginn 2014 werde dann ein/e Lehrer/in mit Staatsexamen und ein Team von mehreren Lernbegleitern und -begleiterinnen unterrichten, „Bewerbungen sind willkommen“. Das Schulgeld in den ersten drei Jahren ohne öffentliche Förderung beziffert Richards einkommensabhängig auf 100 bis 300 Euro, „denn in den Anfangsjahren sind wir auf Darlehen angewiesen. Landeszuschüsse in Höhe von etwa 80 Prozent der Lehrerpersonalkosten gibt es erst ab dem vierten Jahr nach Schulgründung“.

Ansprechpartnerin für weitergehende Informationen, Anmeldungen und Bewerbungen unter Tel. 05153/803253.

Räumlichkeiten in der Spiegelbergschule werden ab Sommer von der Freien Schule genutzt.ist



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