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Friedrich-Wilhelm Meier gibt Amt beim Realverband Ahrenfeld ab

Frank Moche neuer Vorsitzender

Ahrenfeld (hua). Rund 35 Jahre stand Friedrich-Wilhelm Meier (66) dem Realverband Ahrenfeld vor. Als Nachfolger für das Amt des Vorsitzenden schlug er selbst seinen bisherigen Stellvertreter, Frank Moche, vor. Dieser Vorschlag stieß auf einstimmige Zustimmung. Moches erste Amtshandlung war dann die Wahl eines neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Hier ernannte die Versammlung Horst-Friedrich Hölling.

veröffentlicht am 07.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:21 Uhr

Der neue Vorstand des Realverbandes Ahrenfeld: Frank Moche, Frie
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Mit Stolz hatte Meier zuvor verkündet: „Alle Wege, selbst der Bolzplatz, kamen in meiner langen Amtszeit top in Ordnung beziehungsweise wurden angelegt.“ Dies konnte alles geleistet werden, ohne dass eine Umlage oder Ähnliches von den Mitgliedern erhoben werden musste. Es wurde genauestens gerechnet und auch an die Sicherheit der dörflichen Jugend gedacht. Denn schon damals sorgte der Verkehr auf den Straßen für Gefahren. So wurde deshalb gemeinsam mit dem Flecken ein Bolzplatz angelegt. Um die Kosten für den Wegebau aufzubringen, nutzten die Mitglieder schon immer das Jagdgeld und Zahlungen, die früher zum Ausgleich der Manöverschaden angewiesen wurden. Der scheidende Vorsitzende wies auf die Verlagerung der Inanspruchnahme der Wege hin. In Zukunft müsse stärker auf die Verursacher der Schäden an den Wegen geachtet werden. Denn diese rührten vermehrt von der jeweiligen Nutzung her. Als Beispiele führte er hierzu die Nutzung verschiedener Wegstrecken zum Transport von Gütern zur und von der Biogasanlage hin, sowie auf die Fahrten mit schweren Klärschlammtransporten. Meier hofft darauf, dass eine einvernehmliche Lösung gefunden wird.

Zuvor saß derselbe Kreis an Personen auch zur Sitzung der Jagdgenossenschaft beisammen. Schnell führte hier der Vorsitzende Eckhard Füllberg durch die Versammlung. Jagdpächter Horst-Friedrich Hölling gab Auskunft über die gesamte Jagdstrecke. Er meldete den Abschuss von zwei Ricken, drei Böcken, zwei Hasen und fünf Füchsen.

Sehr gut seien die Erfahrungen der beiden Jagdpächter auch in der Verhinderung von Wildschäden durch Wildschweine gewesen. Hier seien sie besonders stolz auf den jagdlichen Einsatz von Henning Pieper, Salzhemmendorf. Ihm wurde zum Dank ein Begehungsschein ausgestellt.

Doch ganz ohne Sorgen ist die Jagdgenossenschaft nicht. So wird der Vorsitzende sich um ein Gespräch mit den Betreibern der Alpenvereinshütte bemühen. Denn es ginge nicht, dass die Kinder unbeaufsichtigt und weit in den Wald laufen und das Wild beunruhigen, hieß es in der Versammlung. Alle waren sich einig, dies sei in einem Gespräch aus der Welt zu schaffen.



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