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Zukunftskonzept: Aktive Bürger drängen auf Weiterführung

Fortsetzung des Forums gefordert

Wallensen (gök). Im Juli des vergangenen Jahres fand das erste Zukunftsforum im Stützpunkt der Feuerwehr Thüste statt. Um dem demografischen Wandel etwas entgegen zu setzen, wollten die Einwohner von Ockensen, Wallensen und Thüste etwas tun. Mit dem Zukunftsforum sollte ein Rezept für ein aktives und zukunftsfähiges Miteinander von Alt und Jung entwickelt werden, um gegen den Bevölkerungsschwund etwas zu tun. Die Einwohnerzahlen von Wallensen und Thüste sind bereits stark geschrumpft und werden in den nächsten Jahren noch weiter sinken. Lediglich Ockensen konnte in den letzten anderthalb Jahren minimal zulegen, wird aber wahrscheinlich in den Folgejahren auch Einwohner verlieren. Um ihre Orte zukunftssicher aufzustellen, arbeiteten die Bürger im Zukunftsforum verschiedene Schwerpunkte aus. Dazu gehörten etwa die Themen Tourismus, der Umgang mit Leerständen, Verantwortung zeigen oder die Verbesserung kultureller Angebote. Doch aus dem geplanten zweiten Zukunftsforum nach den Sommerferien wurde nichts. Daher forderten die Aktiven Bürger im Ortsrat Wallensen im Dezember mit einem Antrag die Fortsetzung des Forums. Auch um Definition der Ziele wurde gebeten. In diesem Zusammenhang wies der Flecken Salzhemmendorf nun darauf hin, dass dieser zusammen mit dem Flecken Coppenbrügge einen Antrag auf Aufnahme in das Programm der Städtebauförderung gestellt hat. Die Entscheidung über diesen Antrag wird noch im ersten Halbjahr 2012 erwartet. Bei einer Bewilligung könnten bestimmte Objekte und Problemlagen wie etwa die wahrscheinlich bald leerstehende Humboldt-Grundschule gezielt untersucht werden. Für notwendige Investitionen könnten dann auch Zuschüsse generiert werden.

veröffentlicht am 23.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Ein Übergang des Zukunftsforums in Maßnahmen der Städtebauförderung wäre auch personell wohl kein Problem, weil in der Vergangenheit Heiko Wiebusch von der Firma Grontmij Leader-Prozesse betreut hat. Wiebusch begleitete auch schon das erste Zukunftsforum im Juli des letzten Jahres.

Derzeit wird in einem durch die Verwaltung beauftragten Büro ein Strategiepapier für die Städtebauförderung gefertigt, worin auch ein Leitbildprogramm für Wallensen enthalten ist. Aus diesem Büro wurde dazu geraten, zunächst kein großes Zukunftsforum durchzuführen, um keine falschen Erwartungen bei den Einwohnern zu schüren. Gegen einen kleinen Arbeitskreis zu dem Thema sei aber nichts einzuwenden. Dieser sollte mit dem Ortsrat nicht mehr als zwanzig Mitglieder haben. In zwei bis drei Monaten sollte zudem das Ergebnis für die Aufnahme in das Programm vorliegen und der Ortsrat entscheidet dann über weitere Maßnahmen in dieser Richtung. Jens Kottlarz (Aktive Bürger) mahnte aber, entsprechende Ideen auch festzuhalten, um keine Zeit zu verschenken.



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