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Erst 200 Straßenlateren mit neuer Technik bestückt / SPD fordert schnellere Umsetzung

Fördermittel für Umrüstung auf LED?

COPPENBRÜGGE. Seit 2011 werden die Straßenlaternen im Flecken Coppenbrügge umgerüstet auf LED. Seit 2011 wurden bislang etwa 200 der 1100 im Flecken Straßenlaternen umgerüstet. Dem SPD-Ortsverein dauert das zu lange.

veröffentlicht am 02.05.2016 um 19:21 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

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Autor:

von christiane stolte
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COPPENBRÜGGE. Seit 2011 werden die Straßenlaternen im Flecken Coppenbrügge umgerüstet auf LED. Finanziert wird die auf längere Zeit angelegte Maßnahme aus einem „Reparaturtopf“, in dem nicht verbrauchte Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Soll heißen, jährlich werden in den Haushalt des Fleckens Unterhaltungsmittel von 30 000 Euro eingestellt, um dringende Reparaturarbeiten zu finanzieren. Mittel, die am Ende eines jedes Jahres noch übrig sind, werden zur LED-Umrüstung verwendet.

Seit 2011 wurden bislang etwa 200 Straßenlaternen umgerüstet. Insgesamt befinden sich im Flecken 1100 Straßenlaternen, die nach und nach mit den energiesparenden Leuchten ausgestattet werden sollen. Dem SPD-Ortsverein dauert das zu lange. In einem Antrag an die Gemeinde fordert das Gremium die sofortige Umrüstung aller noch vorhandenen alten Leuchtkörper.

Im Ausschuss für Bauwesen und Umweltschutz des Fleckens unter der Leitung von Achim Küllig wurde nun über ein mögliches Konzept und über Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert. Einen Konzeptvorschlag präsentierte Dipl.Ing. Torsten Hünermund von der Firma Philips. Danach betragen die Gesamtkosten bei einer Laufzeit von acht Jahren etwa 250 000 Euro mit einer jährlichen Umsetzungsrate von etwa 31 000 Euro. Die Umrüstung könnte ausschließlich über die Energieeinsparung finanziert werden. Die jährliche Energieeinsparung betrage bei der Umrüstung von 850 Leuchten 30 444 Euro. „Bei Umsetzung dieses Nutzungskonzepts wird die Garantie auf den kompletten Zeitraum erweitert“, erläuterte Hünermund. Kosten für Wartung, Instandhaltung und Ersatz entfallen. Bestehende Masten werden nicht ausgetauscht. Das Konzept weist eine CO-2-Einsparung von 83 Prozent aus.

Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka zeigte zwei weitere Finanzierungsmöglichkeiten auf: So könnte die Umsetzung mit eigenen Haushaltsmitteln mit Hilfe von 25 Prozent Fördermitteln erfolgen. Die Umsetzung müsste laut der Förderkriterien innerhalb eines Jahres erfolgen. Mit etwa 190 000 Euro läge der größte Anteil somit beim Flecken. Die Alternative wäre, den Haushaltstitel auf beispielsweise 50 000 Euro zu erhöhen und die Umrüstung von Ort zu Ort durchzuführen oder nach bestimmten Benutzungskriterien vorzugehen – Durchgangsstraßen zuerst, dann Erschließungsstraßen und zum Schluss die Wohnstraßen.

Welchem Finanzierungsvorschlag gefolgt werden soll, wurde in der Ausschusssitzung nicht festgelegt. Ursprünglich war geplant, in der nächsten Sitzung des Gemeinderats Coppenbrügge am 11. Mai eine Entscheidung herbeizuführen, aber: „Wir haben noch Beratungsbedarf“, waren sich die Ausschussmitglieder einig. Dieser Aussage stimmte auch der Gemeindebürgermeister zu. „Wir sollten prüfen und uns Zeit nehmen. Mit hopplahopp ist da nichts zu machen“, appellierte Peschka.



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