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Arbeiten an der Grundschule Bisperode vor Abschluss / 350 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II

Flachdach weg: Sanierung für die Sicherheit

Bisperode (ist). „Zum Beginn des Kindergartenjahres wird der Krippenanbau fertig, und zum Ende der Sommerferien die Schule rundherum bestens eingepackt sein“, stellen Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka und Architekt Peter Merl auf der Baustelle der Grundschule Bisperode fest. Obwohl unerwartete statische Probleme zu vorübergehenden Verzögerungen des Baufortschrittes geführt hatten, steht die Komplettsanierung der Grundschule zu hundert Prozent aus Bundesmitteln des Konjunkturpaketes II (350 000 Euro) kurz vor ihrem Abschluss.

veröffentlicht am 16.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:21 Uhr

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Im Rahmen der weitgehend abgeschlossenen Arbeiten zur Dach- und Wandsanierung wurden die witterungsanfälligen Flachdächer komplett ersetzt: über Klassentrakt, Eingangshalle, Verwaltung, Lehrerzimmer und Sportgeräteraum durch ein Pultdach, über den Werkräumen durch ein Satteldach, jeweils mit Alu-Trapezblecheindeckung über 30 Zentimeter eingebrachter Wärmedämmung der gesamten Dachflächen. Rundum verlängerte Dachüberstände sorgen dabei für Witterungsschutz der neuen Wärmedämmung (20 Zentimeter) von Nord- und Ostfassade. „Insgesamt wurden 1190 Quadratmeter Dachfläche saniert“, so Merl. „Und das Pultdach bietet die Möglichkeit, noch zusätzlich Photovoltaik-Module zu installieren.“

Die Westfassaden von Sporthalle und Schule sind mit neuen Fenstern sowie einer Vorhangfassade aus Alutrapezblech vor 20 Zentimeter Dämmmaterial versehen. In den Dusch-, Umkleide- und Toilettenräumen erfolgte sowohl die Fenstererneuerung als auch der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Als Brandschutzmaßnahmen werden die Garderobenbereiche auf den obersten Treppenpodesten der Treppenhäuser vom Durchgangsbereich mit feuerbeständigen Wänden abgetrennt.

Mit der Sanierung der Grundschule wird eine Baumaßnahme abgeschlossen, die nicht in erster Linie dem Trend der energetischen Einsparung folgt, sondern bei der es um Sicherheit geht. „Was passiert, wenn unsere Leimholzbinder in der Pausenhalle Mängel aufweisen?“ Das sei im Jahr 2006 nach dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall und 15 Toten die Sorge in allen Kommunen und damit auch in Coppenbrügge gewesen. Nach und nach sind seitdem im Einvernehmen mit allen politischen Fraktionen Fördermittel von Bund, Land und EU in die Gebäude- und energetische Sanierung der Grundschulen und Turnhallen im Flecken geflossen. „Unsere Schulen sind sicher und fit“, so Peschka. Die neben Sicherheit durch Wärmedämmung, Fensteraustausch und Lüftungstechnik erreichten Energieeinsparungen von rund 25 Prozent seien willkommen.

Alle Dächer sind mit Alu-Trapezblecheindeckung versehen; rundum verlängerte Dachüberstände sorgen dabei für Witterungsschutz der neuen Wärmedämmung, erklärt Architekt Peter Merl.Foto: ist



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