weather-image
17°
Ingenieurbüro berichtet über Testphase

Filteranlage soll im Herbst installiert werden

Coppenbrügge (sto). Die im September 2008 im Brunnen von Diedersen installierte Nanofiltrationsanlage habe sich bestens bewährt. „Der Erfolg hat sich bereits eingestellt, wie wir an dem weicheren Wasser feststellen können“, betonte Hans-Ulrich Peschka in der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen und Umweltschutz. Nach der erfolgreichen Testphase der Pilotanlage soll voraussichtlich im Herbst in der Nähe von Bisperode (Brunnen im Wöckener Weg) eine dauerhafte Anlage installiert werden, die den Flecken versorgt.

veröffentlicht am 05.02.2009 um 18:34 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Im Haushaltsplan des Fleckens Coppenbrügge sei bereits ein Betrag für die Anlage eingestellt, so der Gemeindebürgermeister. Die Höhe der Kosten und auch die technischen Voraussetzungen für die Anlage sollen von einem noch zu bestimmenden Ingenieurbüro ermittelt werden. Das Büro werde auch berechnen, ob das derzeitige Leitungsnetz ergänzt werden müsse. „Unser Ziel ist, mit der Installation der neuen Anlage einen einheitlichen Wasserhärtegrad aller Coppenbrügger Ortsteile, die von der Anlage profitieren, zu erreichen“, betonte Peschka. Harderode, Brünnighausen und Dörpe gehören nicht dazu, da sie über eine eigene Wasserversorgung verfügen. Zur Versorgung des Fleckens wird wahrscheinlich eine Anlage ausreichend sein. Auch das soll von dem Büro berechnet werden, sei aber bereits im Vorfeld durch die Firma Grünbeck (Höchstädt) erfolgt. Diese halte eine Anlage für ausreichend. „Wir gehen davon aus, dass die Vorarbeiten im Sommer abgeschlossen sein werden und die Anlage im Herbst installiert werden kann“, so Peschka. Die Enthärtungsanlage im Brunnen von Diedersen sei derzeit noch in Betrieb. Falls sich andere Kommunen für die Anlage interessieren, können sie sie besichtigen.

„Coppenbrügge hat

Vorbildfunktion“

In der Sitzung waren auch Jörgen Hoessler und Jörg Pietsch von Grünbeck. Sie referierten über den aktuellen Stand der Technik. „Es handelt sich um ein sicheres Verfahren, das viele Jahre auf dem neuesten Stand der Technik bleiben wird“, erläuterte Hoessler. Im Flecken seien gute Ergebnisse erzielt worden. Obwohl andere Gemeinden ähnliche Probleme haben, sei die Installation dieser Anlagen noch relativ selten. Coppenbrügge habe Vorbildfunktion.

Die Anlage enthärtet nicht nur das Trinkwasser, sondern filtert auch Keime, Pestizide, Uran und andere Schwermetalle heraus. „Auch Sulfate werden herausgefiltert, was den Reinheitsgrad noch erhöht“, führte Pietsch aus. Die Ausscheidung erfolge über das Abwasser in die Kläranlage.

Der Bericht der Referenten stieß bei den Ausschussmitgliedern auf reges Interesse. „Alles, was mit der Anlage zusammenhängt, ist Neuland. Das Ingenieurbüro soll uns den für unsere Gemeinde wirtschaftlichsten Weg aufzeigen“, so Ausschussvorsitzender Hartmut Greve (SPD).



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare