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Schaden von mehr als 150 000 Euro / Ersthelfer bekämpfen Flammen an Generator

Feuer in Biogasanlage bei Brünnighausen

Brünnighausen. Flammen mussten die Einsatzkräfte nicht mehr löschen, als Feuerwehrleute eine Biogasanlage bei Brünnighausen erreicht hatten. Ersthelfer waren bereits mit Pulver- und Kohlendioxidlöschern gegen ein in einem Container ausgebrochenes Feuer vorgegangen. Im Blockheizkraftwerk der Anlage war gestern Mittag ein Generator in Brand geraten.

veröffentlicht am 07.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

Einsatzkräfte spritzen Wasser auf das Blech eines Containers, in dem sich ein Kraftwerk befindet. Einsatzleiter Thomas Küllig (zweiter von rechts) sucht mit einer Wärmebildkamera nach Brandnestern.  fn
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Brünnighausen. Flammen mussten die Einsatzkräfte nicht mehr löschen, als Feuerwehrleute eine Biogasanlage bei Brünnighausen erreicht hatten. Ersthelfer waren bereits mit Pulver- und Kohlendioxidlöschern gegen ein in einem Container ausgebrochenes Feuer vorgegangen. Im Blockheizkraftwerk der Anlage war gestern Mittag ein Generator in Brand geraten.
 „Ich habe einen Alarm über das Handy bekommen, bin dann gleich hergefahren und da hat es gebrannt“, sagte Stefan Feuerhake. Als der Mitbetreiber die Anlage erreichte, waren Kollegen von ihm schon am Löschen – erfolgreich. „Heiko Feuerhake war mit als Erster hier. Als ich kam, ging’s dann schon langsam aus“, erzählte der Brullser. Auch die Gaszufuhr war da bereits unterbrochen.
 Die Feuerwehrleute verlegten Schläuche, nahmen das Kraftwerk vom Stromkreis. Wasser spritzten die Einsatzkräfte lediglich auf das Blech des Containers, um das Blockheizkraftwerk von außen zu kühlen. Einsatzleiter Thomas Küllig kontrollierte den Brandort mit einer Wärmebildkamera, suchte so nach etwaigen Brandnestern. Einen Luftfilter bauten die Feuerwehrleute aus und löschten den Filter im Freien ab. Retten konnten die Einsatzkräfte die technischen Geräte im Heizkraftwerk nicht mehr.
 Stefan Feuerhake und die anderen Betreiber schätzen, dass durch den Brand ein Schaden von über 150 000 Euro entstanden ist. Zwei bis vier Wochen soll das Kraftwerk keine Energie produzieren können, hieß es. Anfallende Gase, die bis dahin nicht mehr dem Heizkraftwerk zugeführt werden können, werden abgeflammt.
 Von einem riskanten Einsatz wollen Feuerwehrleute nicht sprechen. „Gefährlich könnte es werden, wenn unkontrolliert Gas austritt. Das war hier nicht der Fall, es konnte alles rechtzeitig abgeschiebert werden“, war von den Einsatzkräften zu hören. Bereits eine Stunde nach der Alarmierung konnten die meisten der Einsatzkräfte aus Coppenbrügge, Brünnighausen, Bäntorf und Dörpe einrücken.



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