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Bei Kansteinzwergen wird Belüftungsanlage notwendig, um Schimmel zu vermeiden

Feuchtigkeit im Kita-Schlafraum

Salzhemmendorf. Bei den Kansteinzwergen gibt es ein Feuchtigkeitsproblem – allerdings nicht in den Windeln der Jüngsten, sondern an der Wand des Krippenschlafraums der Kita in Salzhemmendorf. Dort hat sich hinter der Schlafebene Schimmel gebildet. Gefahr für die Gesundheit der Kinder habe jedoch nicht bestanden, heißt es. „Wir haben sofort gehandelt“, sagt Nils Hecht, Erster Vorsitzender des Trägervereins. Der Schimmel wurde entfernt und die Krippenkinder schlafen derzeit im Bewegungsraum, der deshalb zurzeit nur eingeschränkt genutzt werden kann.

veröffentlicht am 12.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

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Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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Zwei Gutachter waren bereits vor Ort. Um das Problem zu beheben, ist geplant, im Schlafraum innerhalb der nächsten 14 Tage eine elektrisch gesteuerte Lüftungsanlage zu installieren. Kosten: rund 4000 Euro. Das Abrücken der Möbel und die regelmäßige Lüftung allein reichen in dem älteren in den Hang gebauten Gebäude nicht aus, um die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich so zu halten, dass sich kein Schimmel bildet.

Das Problem mit hoher relativer Luftfeuchte taucht in Räumen mit einer solchen Lage im Gebäude öfter auf. Nimmt dort die Temperatur ab, steigt die relative Luftfeuchte. Irgendwann hat sie einen Wert von 100 Prozent erreicht und der Wasserdampf wird zu flüssigem Wasser.

Je kälter die Temperatur, desto eher ist dieser Zeitpunkt erreicht. Gerne schlägt sich Feuchtigkeit auch an Flächen innerhalb der Wohnung nieder, die von der beheizten Raumluft nicht erreicht werden: hinter Schränken und Kommoden, die dicht an der Wand stehen.

Die einfachste Möglichkeit, Tauwasser zu vermeiden, ist das Lüften. Allerdings hängt Schimmelbildung in per se kühlen Räumen wie beispielsweise im Keller oft mit mangelnder Lüftung zusammen. Dringt feuchtwarme Außenluft durch die zu Lüftungszwecken geöffneten Kellerfenster, entsteht Tauwasser. In der Kita kommt die Atemluft der Kinder dazu – schon entsteht Tauwasser, das sich niederlässt und einen Nährboden für Schimmel bildet.

Mit einer feuchten Gebäudemauer hat auch die Kita in Lauenstein zu kämpfen. Grund war das Wurzelwerk einer Kastanie – sie wurde zwischenzeitlich gefällt. Die Kosten für die Sanierung der Kita Lauenstein betragen 11700 Euro.



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