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Leidenschaftliche Lesung / Mehr Erwachsene als Kinder unter den Zuhörern

Ferien in der Burg mit dem kleinen Nick

Coppenbrügge (sto). Weltweit zieht er mit seinem kindlich-witzigen Charme große und kleine Leser in seinen Bann. Erstaunlich: Obwohl der drollige Schelm aus Frankreich ein Kinderbuchheld ist, lieben ihn besonders die Erwachsenen. Seine Geschichten erinnern an unbeschwerte Kindheitstage voller Abenteuer und Entdeckungen. Und so verwundert es nicht, dass zur Lese-Matinee „Ferien mit dem kleinen Nick“ am Sonntag mehr Erwachsene als Kinder in den Burginnenhof gekommen waren.

veröffentlicht am 28.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:21 Uhr

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Eine gute Stunde wurde die kleine, dafür aber sehr interessierte Leserunde bestens unterhalten. Was nicht nur an dem Inhalt der witzigen Lausbubengeschichten lag, sondern auch an dem großartigen Vorlesestil.

Hubert Wöllenstein lässt den Erzähler lossprudeln

Barbara und Heiner Stender, Barbara Wirgs sowie Hubert Wöllenstein, Akteure der Coppenbrügger Kultur-Initiative „Unser Dorf liest“, lasen den „kleinen Nick“ so herzerfrischend und leidenschaftlich, wie es nur wahre „Nick-Fans“ fertigbringen. Jeder auf seine Art. Wöllenstein kam beim Publikum besonders gut an. Er ließ Nick, den Ich-Erzähler, einfach „sprudeln“, meist ohne Punkt und Komma, will der kleine Held doch seine Abenteuer und seine Kinderlogik so schnell wie möglich loswerden.

Die mehr als 160 Geschichten vom kleinen Nick stammen aus der Kinderbuchserie des Asterix-Autors René Goscinny (1926-1977). Sie wurden illustriert von Jean-Jacques Sempé und bereits zwischen 1959 und 1964 veröffentlicht.

„Der kleine Nick und die Ferien“ ist eine Sammlung von insgesamt 17 Geschichten.

Unter anderem handeln sie von Nicks turbulentem Aufenthalt in einem Ferienlager am Meer. Es wird geangelt, bis sich die Angelschnüre verheddern, es wird ein Wurmwettrennen veranstaltet und vieles mehr ausgeheckt, was die Betreuer des Lagers beinah in den Wahnsinn treibt.

Viele der älteren Zuhörer im Burginnenhof lachten regelrecht Tränen. „Der kleine Nick ist ein Garant für gute Laune. Er vertreibt Kummer und Sorgen“, freute sich Otto Stender, Nick-Fan seit Jahrzehnten.



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