weather-image
23°

Fast 90-Jährige musste am Tag nach der OP nach Hause

Bisperode/Hameln (hen). Am Tag nach der Operation musste sie wieder nach Hause - darüber, wie das Hamelner Krankenhaus mit ihr verfahren ist, ist Edith Kreth alles andere als glücklich. Immerhin ist die Dame aus Bisperode fast 90 Jahre alt. "Die wussten doch, dass ich niemanden habe, der sich um mich kümmert", sagt sie. Zwei Tage nach ihrer Entlassung musste ihr Hausarzt sie wegen ihrer Schmerzen erneut einweisen - diesmal dauerte der Krankenhausaufenthalt (im Lindenbrunn) zehn Tage.

veröffentlicht am 19.02.2010 um 14:34 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:21 Uhr

edith kreth
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Bisperode/Hameln (hen). Am Tag nach der Operation musste sie wieder nach Hause - darüber, wie das Hamelner Krankenhaus mit ihr verfahren ist, ist Edith Kreth alles andere als glücklich. Immerhin ist die Dame aus Bisperode fast 90 Jahre alt. "Die wussten doch, dass ich niemanden habe, der sich um mich kümmert", sagt sie. Zwei Tage nach ihrer Entlassung musste ihr Hausarzt sie wegen ihrer Schmerzen erneut einweisen - diesmal dauerte der Krankenhausaufenthalt (im Lindenbrunn) zehn Tage. „Man hätte der Frau einen weiteren zehntägigen Krankenhausaufenthalt ersparen können, wenn man sie schon in Hameln noch zwei Tage länger schmerztherapeutisch behandelt hätte“, kritisert Dr. Carsten Mackenthun. „Nicht ungewöhnlich“ findet allerdings  Peter Höxter, Sprecher des Krankenhauses, dass jemand am Folgetag einer derartigen Operation bereits nach Hause geschickt wird. Das sei so üblich. „Der Zement ist bereits nach zehn Minuten hart.“ Es sei keinesfalls eine Strategie, die Patienten früh nach Hause zu schicken; im Gegenteil gelte die ärztliche Anweisung, sie „solange zu behalten, wie es medizinisch notwendig ist“. Allerdings: Wer nicht infusionspflichtig ist, kann sich zuhause auskurieren; wie dort jemand betreut wird oder nicht, könne naturgemäß nicht in der Verantwortung des Krankenhauses liegen. Gleichwohl gibt es einen Sozialdienst und würden die Patienten natürlich gefragt, ob sie zuhause alleine leben oder nicht.

Warum die Liegezeiten heute deutlich kürzer sind als früher, lesen Sie am Samstag in unserer Printausgabe.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?