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Jetzt gibt es dort auch eine öffentliche Toilette

Eulenturm mit neuem Innenleben

Marienau. Die Marienauer Dorfgemeinschaft freut sich, im „Eulenturm“ neben Kapelle und Kräutergarten eine neue, öffentlich zugängliche Toilettenanlage zu haben. „Endlich“, war der Tenor der zahlreichen Gratulanten von Bürgermeister, Ortsbürgermeisterin, Pastor, Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Sponsoren, Feuerwehr und Kuki-Verein. Denn Besuche des Klostergartens und der zahlreichen Kulturveranstaltungen in der Marienauer Kapelle waren in den vergangenen Jahren in Ermangelung einer WC-Anlage bisweilen alles andere als entspannt gewesen. „Vor drei Jahren kam uns die Idee, den Turm, der bis Anfang der 1970er Jahre ein Umspannwerk war und anschließend im Obergeschoss vorwiegend Eulen beherbergte, für unsere Zwecke zu nutzen“, so Cord Bormann, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Marienau. „Unter dem Motto ,Umbau statt Zuwachs’ waren seit Sommer im seit 1983 gemeindeeigenen Eulenturm die Handwerker unterwegs. Das Dach wurde neu gedeckt, der Dachstuhl erneuert, für den Anschluss an die Kanalisation wurden 35 Meter geschachtet. Das Ergebnis: „Eine behindertengerechte Toilettenanlage im Erdgeschoss, eine sanierte Eulenzuflucht im Obergeschoss, Neuanstrich folgt im Frühjahr“, stellt Bormann nicht ohne Stolz fest. Mit 15 000 Euro ohne Eigenleistungen sei am Anfang kalkuliert worden, erinnert Uwe Thielke, Kassenchef der Dorfgemeinschaft. Am Ende stehen durch den ehrenamtlichen Einsatz der Marienauer und durch die Unterstützung ortsansässiger Firmen nur noch Kosten in Höhe von 7500 Euro unter dem Strich. „In die Finanzierung ist unser Fleckenfestanteil eingeflossen, finanzielle Hilfe kam von der Volksbank, der Sparkassenstiftung, dem Ortsrat, Privatpersonen, Firmen und Aktionen der Dorfgemeinschaft.“ Und die hat richtig zugelangt mit handwerklichem Geschick, Know-how und Muskelkraft. 500 geschätzte Arbeitsstunden, so Bormann, seien eher knapp kalkuliert. Und er bedankt sich nach „etlichen schlaflosen Nächten mit Rückenschmerzen“ begleitet von anerkennendem Applaus der Gäste ganz besonders bei 13 Marienauern, die „immer die Hand am Werkzeug hatten“. Ganz besonderer Dank geht an Folkert Steimer für dessen planerische Kompetenz und an „Oberbauleiter“ Dieter Kirchner. „Immer der erste und der letzte auf der Baustelle, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre!“, lobt Bormann. ist

veröffentlicht am 12.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:21 Uhr

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