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Ideen aus Wallensen, Thüste, Ockenensen und Levedagsen sind die Grundlage

Erster Schritt zur Förderung

THÜSTE/WALLENSEN/OCKENSEN/LEVEDAGSEN. Gemeinsamkeit hieß das Zauberwort am Dienstagabend in Wallensen. Rund 30 interessierte Einwohner aus Wallensen, Thüste, Ockensen und Levedagsen waren ins Waldhotel Humboldt gekommen, um sich über die Planungen zur Dorfentwicklung zu informieren. Gemeinsam – als Dorfregion – wollen sich diese vier Ortschaften zusammenschließen, um in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen zu werden. Dann nämlich winken Fördergelder, die für die verschiedensten Projekte in den Ortschaften eingesetzt werden können.

veröffentlicht am 03.04.2019 um 16:57 Uhr
aktualisiert am 03.04.2019 um 19:00 Uhr

Bei der Veranstaltung zur Dorfentwicklung brachten Teilnehmer aus den Ortschaften Wallensen, Thüste, Ockensen und Levedagsen ihre Ideen ein. Michael Papenfuß aus Levedagsen pinnt ein von der Dorfgemeinschaft erarbeitetes Kärtchen an. Foto: ms
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Diese Maßnahmen könnten beispielsweise sein: der Ausbau von Dorfgemeinschaftshäusern, die Gestaltung von Wegen und Plätzen, der Erhalt von Gebäuden mit ortsbildprägendem Charakter, die Umnutzung von landwirtschaftlichen Betrieben, die Sanierung leer stehender Gebäude oder auch der Schutz vor Hochwasser.

In den Ortschaften gab es bereits in der Vergangenheit einige Ideensammlungen zur Verbesserung der dörflichen Strukturen; etwa die Gestaltung des ehemaligen Bahnhofsgeländes in Thüste, die Anlage eines Glockseegartens in Wallensen oder der Vorschlag, in Levedagsen, einen Treffpunkt um das alte Feuerwehrhaus entstehenzulassen. Nun wurden die Zuhörer erneut gebeten, Kärtchen mit Ideen an Stellwände zu pinnen. Und dabei kam allerhand zusammen. Sowohl an bereits besprochene Ideen wurde erinnert, als auch neue Ideen eingebracht. An den Wänden sammelten die Teilnehmer Stärken (beispielsweise die Landschaft) und Schwächen (schlechte Verkehrsanbindung) ihrer Dorfregion. Auch Feste und Aktionen fielen den Anwesenden zahlreich ein – vom Tag der offenen Gärten über verschiedene Dorf- und Stadtfeste bis zum Seniorennachmittag. Als Ziele für die Region und für die einzelnen Dörfer wurde beispielsweise angegeben, den Leerstand zu reduzieren oder die Angebote im Tourismus zu erweitern.

Auf Grundlage der Kärtchen will die Sweco GmbH nun einen Antrag zur Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm erarbeiten, der nach Rücksprache mit den politischen Gremien der Gemeinde im Sommer dieses Jahres abgegeben werden soll. Eine Rückmeldung des zuständigen Amtes für regionale Landesentwicklung wird für Frühjahr 2020 erwartet. Klappt die Aufnahme, wird das Dorfentwicklungskonzept mit konkreten Vorhaben erarbeitet und dieser Antrag frühestes im September 2021 gestellt. „Deshalb kann es bis 2022 dauern, bis Gelder fließen“, dämpfte Bürgermeister Clemens Pommerening die Erwartungen auf schnelle Fördermittel gleich zu Beginn der Sitzung.



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