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Bereits im Einsatz: Neues Löschfahrzeug für die Stützpunktwehr Bisperode

Erste Feuerprobe bestanden

Bisperode. Die Stützpunktfeuerwehr Bisperode erhält ein neues Einsatzfahrzeug – und die Wilhelm-Eppers-Halle ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Sogar Abordnungen der befreundeten Feuerwehren aus dem bayrischen Viehhausen und dem thüringischen Bischofroda kamen, um ihre Glückwünsche persönlich zu überbringen.

veröffentlicht am 12.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:21 Uhr

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Das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) wurde als Ersatz für das mit technischen Mängeln behaftete und über 30 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug angeschafft. Das HLF hat rund 236 000 Euro gekostet, 70 Prozent trägt die Gemeinde, 30 Prozent übernimmt der Landkreis. Wie die Bezeichnung des Fahrzeuges schon vermuten lässt, kommt das HLF aufgrund seiner technischen Ausrüstung bei Hilfeleistungen wie beispielsweise bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmter Person und zum Löschen bei der Brandbekämpfung zum Einsatz. Der Fahrgastraum des HLF ist für die taktische Grundeinheit der Feuerwehr, einer Gruppe (neun Einsatzkräfte), ausgelegt.

Bereits Ende 2008 begannen die Verantwortlichen von Feuerwehr und Verwaltung der Gemeinde Coppenbrügge mit der Ausarbeitung der Ersatzbeschaffung für das schon damals in die Jahre gekommene und den fortschreitenden Anforderungen nicht mehr genügende Löschgruppenfahrzeug. Es wurde eigens zu diesem Zweck ein Kompetenz-Team gebildet. Dieses Team stand vor der Aufgabe, ein für die feuerwehrtechnisch-spezifischen Anforderungen auf Orts- und Gemeindeebene ausgerüstetes Einsatzfahrzeug bereitzustellen. So musste zum Beispiel zur Sicherung des Brandschutzes für den im Einsatzbereich der Feuerwehr Bisperode gelegenen Luftsportverein die lange Wegstrecke zur Wasserförderung berücksichtigt werden. Auch aus diesem Grund ist auf dem HLF die doppelte Anzahl an B-Druckschläuchen untergebracht. Interessierte können sich detailliert über die technischen Daten und die Ausrüstung des HLF 10 auf der Internetseite der Gemeindefeuerwehr Coppenbrügge informieren. Akribischer Kleinarbeit und Berechnungen bedurfte es, die Geräteräume des HLF optimal zu nutzen. Dieser Aufgabe hatte sich unter anderem besonders Tobias Jamer verschrieben. Jamer investierte viele Stunden seiner Freizeit, um verschiedene Lösungsvorschläge für die optimale Raumausnutzung zu entwerfen. Für dieses Engagement sprach Schellberg seinem Stellvertreter Tobias Jamer einen besonderen Dank aus. Schellberg beförderte den sichtlich erfreuten Christian Schmidt aufgrund seiner Verdienste in der Feuerwehr zum Ersten Hauptfeuerwehrmann.

Das seit September dieses Jahres im Dienst befindliche HLF 10 musste sich auch schon bewähren. Bei bislang drei Brandeinsätzen, einer Alarmübung und einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person hat es seine Leistungsfähigkeit erfolgreich unter Beweis gestellt. Dass Einsatzkräfte und HLF nach Einsätzen immer wieder unversehrt einrücken mögen, dafür erteilte Pastor Peter Frost, Notfallseelsorger der Gemeinde Coppenbrügge, während der Feierlichkeiten zur offiziellen Fahrzeugübergabe den kirchlichen Segen.red



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