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Coppenbrügger Krankenhaus: Neubau soll in zweieinhalb Jahren fertig sein

Erste Arbeiten für das Millionen-Projekt

COPPENBRÜGGE. Noch sind, beziehungsweise waren es „nur kleine vorbereitende Maßnahmen“, sagt Friedhelm Albrecht im Gespräche mit der Dewezet. „Doch schon bald wird es so richtig losgehen.“ Albrecht ist Prokurist des Krankenhausträgers „Verein zur Betreuung von Schwerbehinderten e. V.“ (VBS) und dort derzeit in erster Linie „Projektleiter Bau“. Er ist also zuständig und verantwortlich für all das, was in naher Zukunft baulich am und im Coppenbrügger Krankenhaus Lindenbrunn geschehen soll.

veröffentlicht am 11.02.2018 um 14:53 Uhr

Die alte Dienstvilla (r.) wird der Abrissbirne zum Opfer fallen. Foto: br
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Burkhard Reimer Reporter
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Und das ist eine ganze Menge, denn wie bereits berichtet, soll die Klinik für Geriatrie und Neurologie unter anderem ein neues Bettenhaus und darin Platz für immerhin 100 weitere Pflegebetten erhalten. 40 Pflegebetten davon waren bereits Ende 2015 vom Land Niedersachsen bewilligt worden. Zudem sollen in Phase zwei der Maßnahme, also dann, wenn der Neubau fertiggestellt und in Betrieb genommen worden ist, drei Pflegestationen in den Neubau umziehen, während im dann frei werdenden Pflegebereich neue, großzügig und nach neuesten Erkenntnisse ausgelegte Therapieplätze geschaffen werden können.

Das alles ist nach Aussage des Projektleiters inzwischen zwar nicht nur planerisch, sondern vor allem auch baurechtlich sowie hinsichtlich der finanziellen Förderung abgesichert, gleichwohl aber noch so etwas wie – wenn auch schon leise hörbare – „Zukunftsmusik“, denn: Die Vollendung des gesamten Vorhabens werde, so Albrecht, noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Er rechnet vom jetzigen Zeitpunkt an mit insgesamt dreieinhalb Jahren. So werde mit der Fertigstellung des Neubaus in etwa zweieinhalb Jahren gerechnet. Ein weiteres Jahr werde es dann noch dauern, bis auch die Umbauarbeiten komplett ausgeführt sind.

Aber der Anfang ist gemacht. So ist zum Beispiel die große Hecke, die bisher das Gelände geschmückt hat, bereits gerodet worden. „Aus Gründen des Naturschutzes musste das schon jetzt, also vor Beginn der Brutzeit, geschehen“, erläutert Albrecht. Es geht dabei darum, erst einmal Platz zu schaffen für neue Flucht- und Rettungswege. Dieser im Rahmen des Gesamtkonzepts Brandschutz notwendigen Maßnahme wird auch die Brücke im hinteren Bereich der Parkanlage zum Opfer fallen müssen. Auch müssen etliche Türen gegen neue ersetzt werden, die in eine höhere Brandschutzklasse eingestuft sind. Friedhelm Albrecht dazu: „Insgesamt wird jetzt alles so verändert, dass die neuen Bedingungen nach dem Neu- und Umbau den Brandschutzvorgaben gerecht werden.“

Als nächste Maßnahme wird dann die alte Dienstvilla an der Reihe sein. Sie muss der Abrissbirne zum Opfer fallen, weil der Platz für die Liegend- anfahrt zum Neubau gebraucht wird.

Insgesamt steht die Neu- und Umbaumaßnahme, deren Gesamtkosten sich, wie berichtet, auf rund 33 Millionen Euro belaufen werden, unter zwei Hauptvorgaben: Zum einen soll den Patienten selbstverständlich die bestmögliche medizinische und therapeutische Versorgung garantiert werden, zum anderen müsse das, betont Friedhelm Albrecht, aber auch unter der Prämisse der Wirtschaftlichkeit stehen. So sei beispielsweise im Rahmen der Gesamtplanung stets darauf geachtet worden, dass das Pflegepersonal nur möglichst kurze Wege zurücklegen müsse, denn letzten Endes gelte auch für den Betrieb einer Klinik der Grundsatz: „Zeit ist Geld.“



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