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Erika Rasch engagiert sich für ihr Heimatdorf

Oldendorf (top). Eckhard Füllberg ist sich sicher: „Ohne Erika Rasch, wäre Oldendorf nicht der Ort, wie er heute ist, die Dorfgemeinschaft nicht so stark verwurzelt, der Kindergarten, die Kirchengemeinde und der Kirchenvorstand nicht so wie sie heute sind, sowie die Worte Umwelt und Naturschutz hier längst nicht so groß geschrieben.” Der Ortsbürgermeister ist voll des Lobes, ob des vielseitigen Engagements der Oldendorferin, die für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl des Ortes und der Bewohner beim Aschermittwochsempfang geehrt wurde.

veröffentlicht am 29.03.2009 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:21 Uhr

Erika Rasch
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Oldendorf (top). Eckhard Füllberg ist sich sicher: „Ohne Erika Rasch, wäre Oldendorf nicht der Ort, wie er heute ist, die Dorfgemeinschaft nicht so stark verwurzelt, der Kindergarten, die Kirchengemeinde und der Kirchenvorstand nicht so wie sie heute sind, sowie die Worte Umwelt und Naturschutz hier längst nicht so groß geschrieben.” Der Ortsbürgermeister ist voll des Lobes, ob des vielseitigen Engagements der Oldendorferin, die für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl des Ortes und der Bewohner beim Aschermittwochsempfang geehrt wurde.
 Wie unter Strom entwickelt Erika Rasch immer neue Ideen und Projekte, um Oldendorf attraktiv zu gestalten und für alle ein wohnliches Umfeld zu bewahren. Ob als Vorsitzende und Mitbegründerin des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege, Erzieherin im örtlichen Kindergarten, als ehemaliges Kirchenvorstandsmitglied, Dozentin an der Volkshochschule oder als bundesweit geschätzte Märchenerzählerin, bei der vierfachen Mutter wurde und wird es nie langweilig.
Arbeit im Kindergarten
macht ihr viel Freude

 Kurz nachdem sie als junge Frau nach Oldendorf gezogen war, engagierte sie sich im Spielkreis, schuf Angebote, wie Bastel- und Spielnachmittage und kümmerte sich um die Betreuung der Kinder. Die Leidenschaft im Umgang mit Kindern wurde ihr wohl in die Wiege gelegt, vermutet die Naturliebhaberin. Denn bereits früh entdeckte sie ihre Freude an der Arbeit mit den Kleinen. „Ich sehe die Arbeit im Kindergarten als Berufung an, die mich täglich mit Freude erfüllt”, sagt Erika Rasch und ein Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus. Durch ihren Einsatz geprägt, entwickelten sich der kleine Gottesdienst, das Weihnachtskrippenspiel mit den Kindern, sowie die Waldwochen im Kindergarten zu nicht mehr wegzudenkenden Projekten.
„Nachts kommen mir
die besten Ideen”

 Denkt manch einer, die Arbeit im St.-Nicolai-Kindergarten in Oldendorf sowie die unzähligen ehrenamtlichen Tätigkeiten füllen Erika Rasch komplett aus, der irrt. Sie hat immer neue Ideen und entwickelt Projekte. Nachdem sie seit 1970 über 25 Jahre als Dozentin an der Volkshochschule für kreative Kurse tätig gewesen war, suchte Erika Rasch eine neue Herausforderung. 2003 begann sie die Ausbildung zur Märchenerzählerin, „welche nicht immer einfach war“, wie sie anmerkt. Mit ihrer ausdrucksstarken und spannenden Erzählweise zieht sie bei Märchenabenden in der St.-Nicolai-Kirche oder bei Dorffesten, die Zuhörer – egal ob groß oder klein – in ihren Bann.
 „Nachts kommen mir die besten Ideen”, gesteht Erika Rasch. Dann zieht sie sich in ihr Wohnzimmer zurück und fängt an, ihre Gedanken kreisen zu lassen, um neue Gedichte, Geschichten und Märchen zu Papier zu bringen. Wenn sie gerade einmal Zeit findet und sich nicht für ihre Mitmenschen einsetzt, schätzt Erika Rasch die Ruhe auf ihrem Hof und entfaltet ihre Kreativität beim Basteln. Auch wenn sie schon viel ausprobierte, gesteht sie „heute arbeite ich am liebsten mit Naturmaterialien”.
 Doch ihre Kreativität beschränkt sich nicht nur auf die Fingerfertigkeiten im Umgang mit Bastelutensilien, Stift und Papier. „Dass Erika Rasch anpacken kann und hilft, wo Hilfe nötig ist, sehen wir fast täglich”, lobt Eckhard Füllberg. Als Mitbegründerin des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege hat sich Erika Rasch zur Aufgabe gemacht, geschichtliches und kulturelles Gut der Oldendorfer zu erhalten und mit Verschönerungsmaßnahmen im Ort, die Wohnattraktivität zu stärken. Egal ob die Grenzbeziehung, Umwelttage, das Pflegen des Fundus alter Kleider und Kostüme aus dem 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, sowie die zeitintensive Mitarbeit beim Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft”, stets fließen die Anregungen von Erika Rasch mit ein. Bevor die Vorsitzende des Heimatvereins mit ihren Ämtern kürzertreten möchte, will sie mit Oldendorf einmal den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” gewinnen.



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