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Premiere für das Kinderstück „Ritter Rost und der Schrottkönig“ / Mit Spielfreude auf der Freilichtbühne

Erfolgsrezept geht auf

OSTERWALD. Die hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Das Publikum feierte die Premiere auf der Freilichtbühne Osterwald mit dem Kinderstück „Ritter Rost und der Schrottkönig“. Das Bühnenteam hat ganze Arbeit geleistet – vor und hinter den Kulissen. Bis zum 27. August besteht Gelegenheit, die Aufführung zu sehen.

veröffentlicht am 05.06.2017 um 14:51 Uhr
aktualisiert am 06.06.2017 um 09:10 Uhr

Starke schauspielerische Leistungen bei einfallsreichen Kostümen und Kulissen: Das Bühnenteam überzeugt in Osterwald sein Publikum. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Große Aufregung auf der Freilichtbühne: Es fehlen Nieten und Schrauben, die wichtige Blechteile zusammenhalten sollen. Was ist passiert? Sind in Osterwald etwa die Schrauben locker? Nein, alles gut. Alles bestens. Dafür sorgen Experten mit handwerklichem Geschick und schauspielerischem Talent. Wie das funktioniert, war am Pfingstwochenende bei der Premiere des Nachmittagsstücks „Ritter Rost und der Schrottkönig“ zu sehen. Um es gleich vorwegzunehmen: Das Bühnenteam hat ganze Arbeit geleistet – vor und hinter den Kulissen.

Die Geschichte um den gutmütigen Ritter Rost bezaubert durch die Bühnenbilder, durch die aus Schrott bestehenden Kulissen, durch die einfallsreichen Kostüme und Maskenbilder und natürlich durch die große Spielfreude der Laiendarsteller im Alter von zwei bis 70 Jahren. Dass die Premiere nicht ausverkauft war, spielte keine Rolle, denn: „So ist das bei nahezu jeder Premiere unserer Stücke“, betonte Solveig Everding, die Vorsitzende des Bühnenvereins. Viele Leute wollen erst einmal abwarten, „wie es gelaufen ist“. Gelaufen ist sie super die Premiere des humorvollen und spannenden Kinderstücks mit Musical-Charakter auf der Freilicht- und Waldbühne unter der Regie von Claudia Höflich und Marc Telgheder. Wer nicht dabei war, hat noch bis zum 27. August Gelegenheit, sein Versäumnis nachzuholen.

Obwohl die Geschichten mit Ritter Rost vielen kleinen und großen Leuten bekannt sind, wissen die meisten nicht, wie der rostige Edelmann entstanden ist. Das Licht der Welt hat er im Frühjahr 1994 erblickt. Der rostige Geselle war der Fantasie des Kinderbuchautors Jörg Hilbert entsprungen. Als Vorbild soll ihm ein alter Peugeot 404 Kombi und die Registrierkasse der Bäckerei seiner Heimatstadt gedient haben. Vertont wurden die bezaubernden Ritter-Rost-Erfolgsgeschichten, bisher 14 an der Zahl, von dem Komponisten Felix Janosa. „Ritter Rost und der Schrottkönig“ ist ein humorvoller Kriminalfall für kleine Detektive – abgerundet mit großartigen Bigband-Songs.

Zum Inhalt: Auf der „Eisernen Burg“ des Ritters Rost (bei der Premiere gespielt von Tobias Remmel) und in ganz Schrottland fehlen plötzlich auf unerklärliche Weise Schrauben und Nieten, die das Blech zusammenhalten sollen. Der Schuldige ist bald ausgemacht. Es handelt sich um den obskuren Schrotthändler Schredder (Michael Bullerdick). Durch überteuerten Verkauf von Altmetall hat er sich eine „goldene Nase“ verdient. Er behauptet jedoch, unschuldig zu sein, und lässt sich von Ritter Rost festnehmen. Ist Schredder aber wirklich der Dieb? Das Burgfräulein Bö (Alena Berg) und Koks, der Drache (Ole Bullerdick), schauen genauer hin. Was sie herausfinden, wird nicht verraten – nur so viel: Der eigentliche Tatort ist ein verseuchtes Rohrpostsystem. Wer es verseucht hat, wird ebenfalls nicht verraten. Des Rätsels Lösung ist ebenso niedlich wie verblüffend. Wer hätte das gedacht?


Karten können im Vorverkauf telefonisch bestellt werden unter 05153/96069. Nähere Information sind im Internet unter der Adresse www.osterwaldbuehne.de zu finden.



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