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Zwischen Diedersen und Bisperode entsteht 40 Meter hoher Stahlmast

E-Plus schließt Funkloch im Ostkreis

Diedersen/Bisperode. Eine gute Nachricht für Handynutzer zwischen Hameln im Westen und Coppenbrügge im Osten, die sich im dünner besiedelten Raum empfangstechnisch bislang etwas abgehängt fühlten: Mobilfunk-Riese E-Plus baut an der Kreisstraße 14 zwischen Diedersen und Bisperode eine neue Funkstation. Zurzeit sieht das Gebilde noch recht unscheinbar aus, im „ausgewachsenen“ Zustand aber wird der Stahlgittermast einmal 40 Meter messen, berichtet Rainer Greve aus dem Coppenbrügger Rathaus. „Der Bauplatz befindet sich im Außenbereich der Ortschaften, der normalerweise nicht bebaut werden darf“, erklärt der Mitarbeiter des Bauamtes. Es gibt jedoch eine Reihe sogenannter „privilegierter Baumaßnahmen“, zu denen eben auch Funkmasten zählen, für die diese Regelung dann außer Kraft tritt.

veröffentlicht am 08.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:41 Uhr

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Die E-Plus-Gruppe ist mit rund 24 Millionen Kunden derzeit drittgrößter Mobilfunk-Anbieter in Deutschland. Der Bau gänzlich neuer Standorte ist für das Unternehmen unüblich, eigentlich werden im Zuge des Netzausbaus seit 2010 eher bereits vorhandene Stationen umgebaut, um beispielsweise die Fläche mit der neueren UMTS-Technik zu versorgen. „Es gibt hier und da aber noch immer Ecken, wo Lücken sind“, berichtet Jörg Borm, Pressesprecher des Unternehmens mit Sitz in Düsseldorf. „Im Prinzip“, erklärt Borm weiter, „ist so ein Netzausbau auch niemals abgeschlossen“: Wie gut oder schlecht der Handy-Empfang in einem Gebiet ist, hängt nämlich nicht allein von der Entfernung zum nächsten Funkmast ab. Auch die Anzahl der Nutzer spielt dabei eine Rolle: „Wenn beispielsweise Neubau- oder Gewerbegebiete in zuvor unbesiedeltem Gebiet erschlossen werden“, so Jörg Borm, „kann es sein, dass die Funkleistung nicht mehr ausreicht.“

Vor zwei Wochen war unter dem Radweg an der K 14 bereits eine Stromleitung zum Betrieb des Stahlmasts verlegt worden. In den kommenden Wochen wird das bereits stehende Konstrukt nun noch um drei weitere Teilstücke aufgestockt, hierfür wird ein Autokran anrücken. Ende Juni dieses Jahres soll die Anlage dann in Betrieb genommen werden. „Die Einwohner in Diedersen und Bisperode werden dann einen deutlich besseren Empfang haben“, sagt Borm.ww



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