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„Jetzt reicht’s!“ NDR lädt zum Diskussionsabend zum Thema Bahn-Güterverkehr

Emotionen erwünscht

Coppenbrügge. Die Bürgerinitiative Transit Weserbergland rührt bereits eifrig die Werbetrommel, Coppenbrügges Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka hofft auf eine starke Beteiligung der Bürger: Am Dienstag, 17. März, wird der Radiosender NDR 1 Niedersachsen in Coppenbrügge Station machen und im Rahmen der Sendereihe „Jetzt reicht’s!“ das Thema Bahn-Güterverkehr aufgreifen. Die öffentliche Diskussionsveranstaltung wird ab 19 Uhr in der Pausenhalle der Grundschule am Ith in Coppenbrügge (Schulstraße 1) aufgezeichnet. Auf dem Podium sitzen Hans-Peter Wyderka als Vertreter des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Diethard Seemann als Vorsitzender der BI Transit Weserbergland und Hans-Ulrich Peschka in seiner Funktion als Gemeindebürgermeister. Moderator ist NDR-Redakteur Hans-Jürgen Otte. „Noch wohnt man in Coppenbrügge an den Bahngleisen recht angenehm“, heißt es im Pressetext des NDR im Vorfeld der Sendung. Selbst die Patienten des Krankenhauses Lindenbrunn störe es nicht, dass ab und zu mal ein Zug vorbeifahre. Das könnte sich jedoch ändern, falls die Strecke wieder zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werde. Nicht auszuschließen sei, dass auf der rund 80 Kilometer langen Strecke zwischen Löhne und Elze bald deutlich mehr Güterzüge verkehren – sehr zum Ärger vieler Anwohner, die den Lärm fürchten. Auch viele Bürgermeister der Gemeinden an der Strecke haben sich dem Protest angeschlossen (wir berichteten). Die Sendung wird am Donnerstag, 19. März, ab 19 Uhr auf NDR 1 Niedersachsen ausgestrahlt. Die interessantesten Aussagen sind laut NDR dann bereits am Vormittag zu hören. Das Radioprogramm ist in der Region auf UKW 87,8 MHz zu empfangen. Weitere Informationen finden sich online unter www.ndr.de/ ndr1niedersachsen – dort kann die Sendung in der NDR Mediathek auch nachgehört werden. Mit der Sendereihe „Jetzt reicht’s!“ bietet NDR 1 Niedersachsen ein Forum für Protest und Streit. Eine Stunde lang sollen Bürger ihre Meinung an die Adresse von Behörden, Institutionen und Unternehmen sagen – ungefiltert, stets am Ort des Geschehens. Laut NDR geht es fair zu: Beide Seiten kämen zu Wort, argumentieren sei angesagt. Aber Emotionen seien nicht verboten.

veröffentlicht am 13.03.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:02 Uhr

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Matthias Aschmann

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Matthias Aschmann Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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