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Kostenloses Nachmittagsangebot nach Schulumwandlung / Benötigte Räume stehen noch nicht zur Verfügung

Eltern müssen für die Betreuung nicht mehr zahlen

Oldendorf (sto). Die verlässliche Grundschule Oldendorf soll zum Schulbeginn 2011/2012 umgewandelt werden in eine „Offene Ganztagsschule“. „Ein entsprechender Antrag bei der Landesschulbehörde ist gestellt“, betont Hans-Werner Ahrens. Nach einer Bedarfsermittlung bei den Eltern geht der Schulleiter davon aus, das Angebot mit etwa 40 Kindern starten zu können.

veröffentlicht am 06.12.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 21:21 Uhr

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Derzeit wird die Schule im Saaletal von 120 Schülern besucht; verteilt auf sieben Klassen und überwiegend zweizügig. Die Vorteile der Umwandlung liegen auf der Hand: Die in der Offenen Ganztagsschule integrierten Fördermaßnahmen sowie die Betreuung der Hausaufgaben seien eine Entlastung für die Eltern und eine Hilfe für die Kinder. „Die Bildungschancen von Kindern aus sozial schwachen oder bildungsfernen Familien könnten durch eine längere und gezielte Betreuung in der Schule gesteigert werden“, betont Ahrens. Darüber hinaus sei eine offene Ganztagsschule nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern ein Lern- und Lebensraum, der soziale Kompetenzen fördere.

Auch finanziell soll sich die Umstrukturierung lohnen. Nach der Umwandlung in eine Offene Ganztagsschule wird die Nachmittagsbetreuung fortan kostenlos sein. Das Angebot hatte der Förderverein der Schule vor ein paar Jahren ins Leben gerufen. Darin enthalten sind ein Mittagessen und Hausaufgabenhilfe. „Das nachmittägliche Angebot hat sich gut bewährt und wird von den Eltern sehr geschätzt. Täglich nehmen bis zu 16 Kinder daran teil“, bestätigt Schulleiter Ahrens. Lediglich für besondere Angebote könnte ein Kostenbeitrag erhoben werden. Sollte weiterer Betreuungsbedarf bestehen, schließt sich nach 15.30 Uhr ein spezielles Betreuungs-Angebot des Fördervereins bis 17 Uhr an, das allerdings bezahlt werden müsse, meint Ahrens.

Mit der Offenen Ganztagsschule wird ein Modell des Zusammenwirkens von Schulträger (Flecken Salzhemmendorf), Schule, Eltern und möglichst vielen externen Partnern angestrebt. Laut Ahrens haben sich auch schon die ersten Kooperationspartner gefunden. Der Schulträger und der Förderverein arbeiten zusammen. Darüber hinaus haben der örtliche Sportverein und andere Institutionen ihre Bereitschaft zur Kooperation bekundet, erklärt der Rektor.

Allerdings stehen für den Ganztagsschulbetrieb im Untergeschoss des Schulaltbaus nur bedingt Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Kosten für die nötige Erweiterung und eine Grundsanierung der Räume werden auf etwa 45 000 Euro geschätzt. Über diese Mittel soll im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Haushaltsjahr 2011 des Fleckens Salzhemmendorf entschieden werden. In der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Jugend, Senioren, Sport und Soziales wurde das Vorhaben der Schule im Saaletal einstimmig befürwortet – jedoch mit der Empfehlung, die Teilnahme an dem Mittagessen flexibel zu gestalten. Eine Beschlussfassung erfolgt am Donnerstag. Dann befindet der Gemeinderat um 18 Uhr im Ratskeller Salzhemmendorf über das Thema.



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