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160 Einsatzkräfte proben im und am Osterwald den Ernstfall

Einsatz unter Tage

Osterwald. Rund 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) haben am Samstag im Bereich Osterwald den Ernstfall geprobt. Gegen 11 Uhr waren die Brandschützer der Feuerwehrbereitschaft 3 der Region Hannover mit den Zügen 1 Pattensen, 2 Laatzen, 3 Springe sowie dem 4. Zug, Hemmingen, im Bereich Osterwald angekommen. Unter der Einsatzleitung des Osterwalder Ortsbrandmeisters Jan-Hendrik Stucki galt es, einen Waldbrand größeren Ausmaßes zu bekämpfen.

veröffentlicht am 30.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:21 Uhr

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Parallel hierzu kam die Meldung, dass im Besucherbergwerk eine Gruppe Senioren nach einem Teileinsturz verschüttet sei. Hierzu wurde das THW Springe unter der Einsatzleitung des Zugführers Carsten Doege, die ebenfalls an der Übung teilnahmen, zum Einsatzort beordert. Hier stellte sich das Szenario, dass durch den Haupteingang die im Stollen befindlichen Senioren nicht zu erreichen waren. So galt es, den Zugang über den Wetterschacht herzustellen. Hier mussten zuerst die Einsatzkräfte der DRK und des THW durch eine 70 Zentimeter messende Röhre etwa 18 Meter in die Tiefe hinabsteigen. Unten angekommen, mussten die Verletzten versorgt und anschließend wieder zurück ans Tageslicht gebracht werden. Erschwerend kam hinzu, dass die Beleuchtung im Schacht komplett ausgefallen war. Die Dunkelheit setzte sowohl den Einsatzkräften, aber auch den Mimen zu, so dass alle froh waren, als die Übung am Samstagnachmittag zu Ende war. Bereitschaftsführer Eric Pahlke sowie sein Stellvertreter Benjamin Moß zeigten sich durchweg zufrieden mit dem Einsatzverlauf.

„Es ist wichtig, dass bei solchen angenommenen Großschadenslagen die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Hilfsorganisationen reibungslos klappt“, so Benjamin Moß. Auch Michael Bretzing, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter des DRK Hameln-Pyrmont sowie THW-Zugführer Carsten Doege zeigten sich zufrieden mit dem Übungsverlauf. Durch die Besonderheit eines Bergwerkes und das durchaus realistische Szenario, dass hier Besuchergruppen gerettet werden müssten, war die Einsatzübung realistisch und ansprechend dargestellt.

Auch der „Waldbrand“ wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehrbereitschaft sowie der Ortsfeuerwehr Osterwald gut abgearbeitet. Axel Kosanke, stellvertretender Betriebsleiter und Führer von Besuchergruppen im Bergwerk Osterwald bekräftigte, dass das der gesamte Einsatz, hier im Besonderen im Bereich des Bergwerkes, gut verlaufen sei. „Es ist gut zu wissen, dass die Hilfskräfte auch solche Schadenszenarien meistern können“, so seine anerkennenden Worte. Dies gebe auch dem Betreiber-Verein eine gewisse Sicherheit, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.gl

Weitere Bilder der Übung unter dewezet.de

Die Einsatzkräfte machen sich bereit: Im Stollen mussten Senioren gerettet werden. Nach einem Teileinsturz des Schachts, so die Übungsannahme, waren sie verschüttet.eaw (2)

Die Helfer arbeiten Hand in Hand: Das DRK versorgt die „Verletzten“.



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