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Was wird aus dem Spielplatz am Limberger Weg?

Einsam und verlassen

SALZHEMMENDORF. Wie soll es weitergehen mit dem Spielplatz am Limberger Weg? Der Sandkasten ist fast völlig zugewachsen mit Gras, einsam und verlassen steht ein Drehgestell mit Museumscharakter, und auch sonst ist nichts los. Spielende Kinder sind dort äußerst selten anzutreffen. Eigentlich gar nicht.

veröffentlicht am 28.09.2017 um 13:09 Uhr
aktualisiert am 28.09.2017 um 14:20 Uhr

Der Spielplatz am Limberger Weg ist verwaist. Foto: sto
Stolte Christiane

Autor

Christiane Stolte Reporterin
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Der Ortsrat Salzhemmendorf hatte sich vor einigen Monaten deshalb dafür ausgesprochen, die Geräte abzubauen und stattdessen einen Treffpunkt für Wanderer einzurichten, da der Weg von Wanderern offenbar gerne genutzt wird.

Die Kosten für eine Bank und einen Tisch betragen etwa 750 Euro, wie inzwischen ermittelt wurde. Ob die Teile aber aufgestellt werden sollen, ist noch offen. „Weitere Gespräche sind nötig, um das zu klären“, betonte Salzhemmendorfs Ortsbürgermeister Karsten Appold (Grüne) in der jüngsten Sitzung des Ortsrats Salzhemmendorf im Dorfgemeinschaftshaus Levedagsen. Sollte zugunsten des Mobiliars entschieden werden, sei der Ortsrat nicht abgeneigt, das Vorhaben finanziell zu unterstützen.

Weiter verfolgen will das Gremium auch die Installation eines Spielplatzes im Neubaugebiet „An der Kalkröse“ in Salzhemmdorf. Dort warten die Eltern schon seit Jahren vergeblich auf einen Spielplatz. Eine Regelung besagt, dass erst der dritte Bauabschnitt vollzogen sein müsse, sprich mindestens 70 Prozent der Grundstücke bebaut sein müssen, bevor ein Spielplatz angelegt wird. So weit ist es aber noch nicht. Eltern und Kinder müssen sich weiterhin in Geduld fassen. „Das ist traurig“, bedauerte Anwohner Matthias Haag in der jüngsten Sitzung des Ortsrats Salzhemmendorf. So eine Verfahrensweise sei kontraproduktiv und halte junge Familien davon ab, sich in der Kalkröse anzusiedeln. „Das Thema ist noch nicht durch. Wir bleiben dran und werden versuchen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen“, betonte Appold.

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