weather-image
Alte Bahntrasse wird zur Ortsumgehung / Fortsetzung folgt vielleicht

Einen Bogen geschlagen: Thüster feiern neuen Radweg

THÜSTE/WEENZEN. Die neue „Thüster Ortsumgehung“ ist feierlich eingeweiht worden. Es handelt sich um die Erweiterung des bestehenden Radwanderweges; sie erfolgt auf der ehemaligen Bahntrasse auf einer Strecke von 1,2 Kilometern um den Ortskern herum und endet am Bahnübergang Lange Straße. Von dort können Fahrradfahrer durch die Feldmark entlang der Biogasanlage Richtung Schwarzer Bär fahren und dort auf den Fahrradweg Richtung Salzhemmendorf gelangen.

veröffentlicht am 07.09.2018 um 18:09 Uhr

Der Radwanderweg an Thüste vorbei ist fertig – das wird von den Beteiligten vor Ort gefeiert. Die Strecke dürfte auch bei Spaziergängern beliebt sein. Das Reiten hingegen ist dort verboten. Foto: gök
Avatar2

Autor

Christian Göke Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Vor vier Jahren war der Radwanderweg zwischen Thüste und Weenzen eingeweiht worden. Seitdem ist die Trasse nicht nur bei Radfahrern, sondern auch bei Spaziergängern, Joggern oder Eltern mit Kinderwagen beliebt und wird fleißig genutzt. Allerdings mussten die Nutzer bisher am Ortseingang von Thüste auf die Straße ausweichen, weil der Radwanderweg dort endete. Für die Radler in Richtung Salzhemmendorf führte der Weg dann durch den Ort über die stark befahrene Landstraße, was einiges an Gefahren bedeutete. Diese Situation ist für die Nutzer jetzt verbessert worden. Zusammen mit dem ehemaligen Duinger Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Schulz eröffneten Wallensens Ortsbürgermeister Karl-Heinz Grießner und Gemeindebürgermeister Clemens Pommerening jetzt den Lückenschluss.

Möglich wurde die Erweiterung durch die Förderung mit 29 000 Euro aus dem Leader-Topf der Europäischen Union; die Gesamtmaßnahme hat 53 000 Euro gekostet. Ein nicht unerheblicher Teil entfiel dabei auf Naturschutzmaßnahmen. Zum Schutz von Zaun- und Waldeidechsen war ein Gutachten eingeholt worden; entlang des Radwanderweges entstanden eigens Rückzugsräume. Die Umsetzung der Baumaßnahme hatte sich etwas hingezogen, weil die Eidechsen für das Gutachten erst bei wärmeren Temperaturen gezählt werden konnten.

Grießner wünscht sich, dass der Radwanderweg von dem Bahnübergang entlang der Thüster Beeke auf der alten Bahnstrecke zum Schwarzen Bären weitergeführt wird. Gemeindebürgermeister Pommerening sieht jedoch andere Projekte derzeit als dringender an, wobei er für die Zukunft eine zweite Erweiterung aber nicht ausschließt. „Für Thüste ist diese Erweiterung sicher ein weiterer Anstoß, der die Dorfgemeinschaft noch weiter belebt“, ist Pommerening überzeugt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt