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Mindestens drei Räder und ohne Antrieb: Seifenkistenrennen als Dörper Spaß

Eine „Rennziege“ ist auch am Start

Dörpe. Bürgerfest mit Bundespräsident auf der Festmeile in Stuttgart, weltgrößte Live-Karaoke-Show mit Coca-Cola vor dem Brandenburger Tor, Dorfgemeinschaftsfest und Seifenkistenrennen mit „Donnerschlag!“ und „Alter Schwede!“ auf der Dörper Kirschallee. Es gibt diverse Arten, den Tag der Einheit zu begehen; im Künstlerdorf Dörpe sorgte wieder einmal tollkühn bergab donnernde, kreativ integrierende Handwerkskunst um Pappe, Plüsch, Holz, Metall, Bettfedern, Sperr- und Restmüll für Begeisterung.

veröffentlicht am 05.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Unter der Vorgabe „mindestens drei Räder und ohne Antrieb“ wurde zum sechsten Mal der Kampf um Meter, nicht Sekunden durch die Feldmark mit Humor und Spaß satt auf und neben der Piste genossen. „Messerschmidts Katze“, rohriges Minimal- und Liegechassis von Dirk Wulf aus Eime, ließ in diesem Jahr allen Konkurrenten als Sieger nur das Nachsehen. Dicht gefolgt vom „Skeleton red“ in gleicher Bauweise von Lokalkonstrukteur und -pilot Dirk Altschwager. Über Platz drei jubeln Heiko Dörpmund und Günter Otto hinter dem skelettierten Kuhkopf auf dem Kühler ihrer „Formel Q“ – sie schwören auf dessen aerodynamische Wirkung. Natürlich ist die „Rennziege“ aus Osterwald wieder dabei, der Klassiker „Streetfighter“ mit Ralph Hanke.

Bei der Jugend hat die Dörper „Grüne Mamba“ mit Lara Stahlschmidt und Lasse Altschwager die Nase vorn, gefolgt von „Wild Fire“ mit Lorenz Budnick (10) und Jakob Krause (10) aus Bad Münder, Lennart Wulf aus Eime mit seinem namenlosen Blau, Tim im „Tim“ aus Hameln und „Die wilden Diederser“ der Jugendfeuerwehr. „Ein Riesenspaß“, sagen Jakob und Lennart. Ihr Dank geht an das Team mit Opa Jochen, zuständig für „die Technik unter der Haube“, und Vater Bernd, der für die Karosserie verantwortlich ist. „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, vielleicht auch Roderich (5) aus Hameln, der mit seinen Eltern gekommen ist und mit glänzenden Augen am Pistenrand vom ersten Start träumt – oder Timo (12) und Tristan (14) aus Holtensen, die in ihrer Kiste zu Hause noch an der Fahrsicherheit feilen, selbst die beiden Andreas, Sabine und Lea (Osterwalder und Lauensteiner Pilotengattinnen und Tochter) aus dem kombinierten Kuh-Ziege-Fanblock könnten sich einen Wechsel ins Cockpit vorstellen: Das Dörper Seifenkistenrennen geht mit ungebrochener Beliebtheit in seine siebte Runde, allerdings mit dem noch einmal ausdrücklichen Hinweis für die Besucher: Eltern müssen auf ihre Kinder achten, insbesondere, wenn das weithin hörbare Signal vom Start gegeben wird. Ein Unfall, wie in diesem Jahr erstmals vorgekommen, weil ein Kind unbeaufsichtigt über die Rennstrecke lief und von einer Seifenkiste zu Fall gebracht wurde, dürfe sich nicht wiederholen.

Weitere Fotos in einer Bildergalerie unter dewezet.de

Heiko Dörpmund und Günter Otto hinter dem skelettierten Kuhkopf.


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