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Jugendtreff Wallensen feiert silbernes Jubiläum mit Konzert

Eine Hüttenparty der etwas anderen Art

Wallensen. Unzählige Jugendliche und Junggebliebene fanden jetzt wieder den Weg nach Wallensen. Denn wenn die „Hütte“ zum Stelldichein einlädt, lässt man sich nicht zweimal bitten. Die Band Konfuz und Navigation System spielten im Zelt vor dem Wallenser Jugendtreff lautstark auf und brachten die rund 100 Konzertbesucher in gute Stimmung.

veröffentlicht am 05.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

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Autor:

Christian Göke
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Doch dieser Hüttengeburtstag (der Wallenser Jugendtreff nennt sich Hütte Wallensen) war etwas Besonderes – schließlich feierte die Wallenser Institution ihr 25-jähriges Bestehen. 1989 bestand der Treff noch aus einer Holzhütte, die aber später in Rauch aufging. Anfang der neunziger Jahre bauten viele Jugendliche aus dem Ort zusammen mit regionalen Handwerkern und mit Unterstützung der Gemeinde ihren Jugendtreff an das Freibad an. Mehr als 70 Mitglieder hat die Hütte mittlerweile, von denen die meisten aber schon über 18 Jahre alt sind. Sie unterstützen den Jugendtreff aber mit ihrem Mitgliedsbeitrag immer noch finanziell, damit die Jugendlichen im Ort auch weiterhin ein Zuhause in ihrer Freizeit haben, wo sie die Richtung vorgeben.

Denn im Vergleich zu anderen Jugendtreffs in der Region ist in Wallensen alles anders. Um den Fortbestand der „Hütte“ kümmert sich der Vereinsvorstand um den Vorsitzenden Dustin Knecht, der selber schon Mitte zwanzig ist. Immer wieder werden Jugendliche in die Vorstandsarbeit mit einbezogen, die dann in die Vorstandsposten hineinwachsen. Dadurch ist nebenbei auch gewährleistet, dass andere örtliche Vereine davon profitieren und ebenfalls Nachwuchs für ihre Vorstände gewinnen. Maik Stapel zum Beispiel, langjähriger Vorsitzender der Hütte, ist derzeit im Vorstand des Freibadvereins aktiv. Das System der Selbstverwaltung klappt gut. Die jüngste Generation der Jugendlichen hat gerade erst wieder Eigenverantwortung bewiesen und das Haus einer Frischzellenkur unterzogen. Holz wurde abgeschliffen und neu gestrichen, der Rasen wurde umgegraben und neu eingesät. Knecht ist mit dem Engagement der Jüngsten im Verein sehr zufrieden.

Der eigentliche Geburtstag wurde auch dieses Jahr wieder bis tief in die Nacht gefeiert. Ärger mit Nachbarn gibt es dabei eher selten, weil fast in jedem Haushalt jemand ist, der selber in dem Jugendtreff groß geworden ist oder dort schon gefeiert hat. So ist auch eine gewisse Akzeptanz gegenüber den Jugendlichen gegeben.

Partys, betont Knecht, seien aber nur ein Aspekt. Natürlich achte man darauf, eine vernünftige Jugendarbeit zu realisieren. So beteilige man sich am Ferienpass und sei auch ständig dabei, Jugendlichen mit der Vereinsarbeit Perspektiven zu geben und sie von der Straße zu holen. Wahrscheinlich erkläre sich auch durch die Hütte der sehr gute Zusammenhalt im Ort, was derzeit wohl nicht überall selbstverständlich sei, ist Knecht überzeugt.



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