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Über hundert Interessierte beim Fahrsicherheitstraining am Parcours in Lauenstein dabei

Eine gute Schulung für jeden Motorradfahrer

Lauenstein (top). Beinahe bis zum Boden reichend rollt die schwere Maschine von Bodo Diekmann über den Asphalt. Immer den aufgebauten Übungsparcours mit seinen Kreisen und Slalomstrecken im Blick und auf den nötigen Neigungswinkel des Motorrades achtend, um Kurvenlage oder Slalomfahren zu perfektionieren. Der Coppenbrügger Fahrlehrer bewies den Teilnehmern beim Fahrsicherheitstraining der Hemmendorfer Löwen und den Blue Knights Germany, dass er etwas von seinem Fach versteht.

veröffentlicht am 02.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:21 Uhr

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Gekonnt zeigte Bodo Diekmann den Fahrern und Gästen die richtige Kurvenlage und verschiedene Bremstechniken – immer im Hinblick auf die Untergrundbeschaffenheit und die Wetterverhältnisse –, gab Tipps für den richtigen Umgang mit dem Motorrad in Gefahrensituationen. „Denn als Motorradfahrer muss man ganz besonders auf mögliche Gefahrenquellen achten“, appellierte der Fahrlehrer an die über hundert interessierten Teilnehmer und Zuschauer, die mit nahezu 70 Maschinen aus dem Raum Hameln-Pyrmont und Hildesheim angereist waren. Was bei einem möglichen Unfall passieren kann, demonstrierten die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, bei ihrer Unfallsimulation. „Bei der ersten Hilfe am Motorradfahrer sind nämlich einige wichtige Punkte zu beachten“, weiß Heinz Barnkothe, Vorsitzender der Motorradfreunde „Hemmendorfer Löwen“. Die Wirbelsäule und den Kopf nicht unnötig zu belasten, sei das Wichtigste bei der Erstversorgung. Die Organisation Mehrsi setzt sich für Unterleitplankenschutz zur Minderung schwerer oder gar tödlicher Unfälle durch Stürze in Leitplanken ein. Der Sprecher aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont, Uwe Beißner, gab Informationen zum Aufbau und den Schutz durch diese Maßnahmen. Und noch weitere Organisationen waren an diesem für die Organisatoren sehr erfolgreichen Tag beim Fahrsicherheitstraining vertreten. Die Polizei präsentierte mit einem der „älteren“ Dienstfahrzeug, einer BMW R 50, Nostalgie pur. „Dieses kleine Schmuckstück war nahezu 15 Jahre im Polizeieinsatz und hat bei einem Kilometerstand von 55000 Kilometern auch schon einiges mitgemacht“, klärte Polizeihauptkommissar Hans Schierholz die interessierten Motorradfahrer auf.

Für Alexander Grams war dieser Tag schon etwas Besonderes. Der siebenjährige Lauensteiner begleitete seinen Vater Uli zum Parcours und staunte über die Anzahl der Motorräder und die Leistungen der Fahrer. Bei Fahrten an der Weser oder zum Steinhuder Meer wird er seinen Vater auch künftig bestimmt begleiten.

„Das Fahrsicherheitstraining war in diesem Jahr ein toller Erfolg“, schwärmte Heinz Barnkothe. Nahezu 70 Maschinen standen auf dem Okal-Parkplatz in Reih und Glied. Von der kleinen 125er, über Cross-Bikes und Cruiser, bis hin zu Rennmaschinen, waren alle Versionen des zweirädrigen Gefährtes vertreten. Und der Tenor der Fahrer war klar zu hören, „bei einem weiteren Fahrsicherheitstraining kommen wir gern, denn Üben kann man nie genug“.

Bodo Diekmann zeigt, worauf es beim Motorradfahren ankommt.

Foto: top



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