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Ausstellung im Museum in der Burg

Eine bunte Palette der Malerei

COPPENBRÜGGE. Gegenständliches oder Abstraktes? Welche Kunstrichtung gefällt den Besuchern besser? Einige entscheiden sich für abstrakte Malerei, weil sie die Fantasie anrege und Raum biete für eigene Interpretationen, argumentieren sie.

veröffentlicht am 09.09.2018 um 14:35 Uhr

Katharina Erbslöh (Foto) präsentiert gemeinsam mit Heidrun Blank Abstraktes und Gegenständliches. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Andere Besucher wiederum schwärmen für die gegenständlichen Bilder, auf denen die Dinge so aussehen, wie man sie kennt. Ein Kaktus bleibt ein Kaktus und eine Blumenvase bleibt eine Blumenvase. Die Ausstellung „Impressionen“ des Museumsvereins Coppenbrügge im Museum in der Burg, die kürzlich eröffnet wurde, bietet hinreichend „Stoff“, um sich mit Kunst auseinanderzusetzen.

Heidrun Blank und Katharina Erbslöh, beide aus Coppenbrügge, präsentieren bis zum 28. Oktober eine bunte Palette ihrer Acryl-Bilder. Heidrun Blanks Malleidenschaft begann in den 1970/80er Jahren zunächst mit Aquarellfarbe, Blei- und Rötelstift. Später entdeckte sie die Acryl-Malerei. „Anregungen für meine Bilder hole ich mir in der Natur, finde ich in der Fantasie und auf Fotos“, so die Hobbymalerin. Sie bevorzugt Blumenmotive, Tierporträts, Landschaften und Stillleben.

Für beide Malerinnen ist die Beschäftigung mit Kunst ein Ausdruck einer Sehnsucht mit bildnerischen und plastischen Mitteln in vielen Variationen. „Durch die unterschiedlichen Facetten meines Ichs ist bei mir eine besondere Vielfalt an Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten entstanden“, betonte Katharina Erbslöh in der Vernissage.

Die Wege sind vielfältig: von der Zeichnung und damit auch der Radierung oder dem Linoldruck zum Aquarell, zur Acryl- und Ölmalerei, aber auch zum plastischen Gestalten mit Ton oder Speckstein. Ihre ausgeprägte Experimentierfreude zeige sich in ihrer großen Palette der Ausdrucksmöglichkeiten – von der konkreten realistischen Aktzeichnung, der Landschaftsmalerei in der Natur oder dem Stillleben über die abstrahierende Malerei bis hin zur absoluten Lösung vom Gegenständlichen zur Abstraktion.

Die von Klaus Stettner, dem Vorsitzenden des Museumsvereins, eröffnete Vernissage wurde musikalisch abgerundet am Klavier von Clara Wüstefeldt aus Brünnighausen.


Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr im Museum zu sehen.



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