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Salzhemmendorf und Coppenbrügge hoffen auf Fördergelder der EU

Ein Ziel: Mehr Attraktivität

COPPENBRÜGGE / SALZHEMMENDORF. Wie kann Salzhemmendorf attraktiver werden, welche Maßnahmen bieten sich für Coppenbrügge an? Mit diesen Fragen beschäftigte sich jetzt die lokale Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Östliches Weserbergland unter dem Vorsitz von Gustav Gerken. Für Salzhemmendorfs Bürgermeister Clemens Pommerening ist die Aufwertung der Grünanlagen in Salzhemmendorf ein wichtiger Punkt.

veröffentlicht am 09.10.2017 um 19:08 Uhr

Die Gemeinde Coppenbrügge möchte die Burg im Ortskern noch attraktiver machen. Foto: wal
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Uwe Bosselmann Reporter
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Nach dem Ausbau der Calenberger Allee als Landesstraße sind dort verschiedene Grünanlagen entstanden. Fußgänger würden den Ortskern stark frequentieren, sodass die Grünanlagen durch das Anlegen von Sitzbereichen aufgewertet werden könnten. Die Gemeinde möchte besonders die Bereiche vor der Hauptstraße 2 a, dem Feuerwehrhaus und dem Aldi-Markt aufwerten und damit eine Steigerung der Attraktivität in der Kommune erzielen. Die Gemeinde rechnet mit Gesamtkosten von 22 908 Euro und stellte den Antrag auf Förderung aus EU-Mitteln in Höhe von 12 600 Euro. Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben. Das Projekt soll bis Juli 2018 abgeschlossen sein.

Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka liegt die Dorfentwicklung (DE) nach dem Bau der Umgehungsstraße um Coppenbrügge und Marienau besonders am Herzen. Ziel sei es, in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen zu werden. Die Ortsumgehung, so Peschka, führe zu einschneidenden Veränderungen sowohl im öffentlichen Raum als auch in der Landschaft sowie insbesondere in der zukünftigen Nutzung der Wohn- und Geschäftsgebäude entlang der heutigen Ortsdurchfahrt. Mit der Bildung eines Arbeitskreises Ortsentwicklung zeige sich das erhöhte Interesse der Bevölkerung. „Nun ist es an der Zeit, die Bevölkerung umfassend zu informieren und ihr im Rahmen einer Zukunftswerkstatt die Möglichkeit zu geben, sich mit den anstehenden Veränderungen und Themen auseinanderzusetzen“, begründet die Gemeinde ihren Antrag auf EU-Fördermittel. Das Projekt bezifferte der Flecken mit 7100 Euro. Einstimmig genehmigte die Versammlung die EU-Förderung in Höhe von 3550 Euro.

Konkreter als die Dorfentwicklung sieht Peschka die Aufwertung der Burg im Ortskern. Die Burg stelle in ihrer Historie sowie mit zahlreichen Veranstaltungen und dem Wochenmarkt einen Mittelpunkt für Gäste und Bürger dar. Zum einen möchte der Flecken die Bühnenanlage, derzeit eine Neonbeleuchtung, durch eine moderne energieeffiziente Bühnen-Illumination ersetzen. Die Bühne gilt als Zentrum besonders für Theaterstücke, Musikveranstaltungen und auch den „Winterzauber in der Burg“. Zum anderen möchte der Flecken die Burg durch eine „Töpferei“ aufwerten. Ziel ist es, eine Schautöpferei bei Ausstellungen und Festen in der Burg zu zeigen und in einem neuen Ausstellungs- und Schauraum das traditionelle Handwerk des Töpfers mit Exponaten und Schautafeln aus der Vorzeit sowie berufstypischen Arbeitsgeräten der hiesigen Tonwarenproduktion „begreifbar“ machen. Denkbar sei die Unterbringung der Töpferei in dem bisherigen Aufbewahrungsraum neben der „Hofküche“ an der westlichen Burgmauer. Für das Depot könnte ein neues Fachwerkgebäude errichtet werden. Die Kosten für die Aufwertung der Burg bezifferte der Flecken mit 48 000 Euro. Das EU-Leader-Programm fördert die Projekte mit 55 Prozent, 26 400 Euro. Als Projektbeginn benannte die Kommune den 1. Januar 2018. Das Projekt soll bis zum 31. Dezember 2018 abgeschlossen sein. Die Versammlung genehmigte die Projekte für die Burg einstimmig.

Die Grünanlagen in Salzhemmendorf sollen ansprechender gestaltet werden. Foto: fn
  • Die Grünanlagen in Salzhemmendorf sollen ansprechender gestaltet werden. Foto: fn
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